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NATUR :: In unserm‘ Wald, da ist was los – Kinder erkunden den heimischen Wald

Es ist wichtig für Kinder, die Natur und ihre Umgebung kennen zu lernen und selbst auf Entdeckungstour gehen zu können. Kinder, Eltern und Erzieher der Kindergärten St. Wendelinus und St. Elisabeth aus Untergrombach trafen sich um an einem tollen, herzlich organisierten Erlebnisnachmittag im Untergrom-bacher Wald teilzunehmen.

agdpächter Udo Schäfer und Markus Schäfer machten mit Unterstützung von Stadtförster Michael Durst und dem Biotop-Obmann der Kreisjägervereinigung Bruchsal, Rudolf Manz einen Waldausflug zu einem ganz besonderen Erlebnis mit aufregenden und lehrreichen Stationen.

Die Kinder entdeckten Spuren von Vögeln, Hufabdrücke von Wildschweinen und Rehen und viele andere Zeichen um das Vorkommen heimischen Tierarten erkennen zu können. Sie lernten viele verschiedene Baumarten kennen, deren Früchte auch als Nahrungsquelle für die Tiere im Wald dienen. Mit allen Sinnen wurde der Wald erforscht. „Jetzt schließt mal die Augen und hört euch an, welche Geräusche es im Wald so gibt“, sensibilisierte Förster Durst die Kinder.

Wow, ein Fuchsbau mit 15 Eingängen

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Der Dachsbau, der direkt in der Nähe eines Weges lag und auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen war, motivierte die Kinder weitere Fährten zu suchen und sie stießen auf einen großen Fuchsbau mit über 15 Ein-und Ausgängen. Gleich daneben, ebenfalls unmittelbar am Weg fanden sie eine Wildschweinsuhle in der sich die Wildschweine wälzen und mit Schlamm bedecken, damit sie gegen Zecken und Parasiten geschützt sind.w--Waldspaziergang

An den niedergetretenen Gräsern links und rechts des Spazierweges  konnten eindeutig Reh- und Wildschweinwechsel erkannt werden. Der Weg führte zu einem Waldschulzimmer auf einer Lichtung. Hier konnten sich die eifrigen Walderkunder erfrischen und zahlreiche heimische Tierpräperate anschauen, die Rudolf Manz in einem Bauwagen deponiert hatte. Höhepunkt waren dann auch die lebenden Tiere. Zwei Frettchen und Jagdhündin Emily bekamen ausreichend Streicheleinheiten. Ein echter Falke beeindruckte sehr, schließlich jagen die Scheichs in Saudi Arabien auch mit solchen Vögeln. Der zweistündige erlebnisreiche Waldspaziergang hinterlies bleibenden Eindruck. „Jeder wird künftig aufmerksamer und mit anderen Augen durch den Wald spazieren, ihn genießen aber auch vorsichtiger sein und Rücksicht nehmen“. ist sich Jagdpächter Udo Schäfer sicher. Ihm ist es wichtig, durch solche Walderkundungen zu zeigen, dass Jagd nicht nur Jagen sondern vielmehr die Hege und Pflege der Natur und Umwelt ist.