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Es geht um 20 Prozent! | So handelt Bretten mit Vorbildfunktion gegen die Energiekrise

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24.11.2022 | Es geht um 20 Prozent: So viel Energie soll in allen Bereichen eingespart werden, um einigermaßen gut durch den Winter zu kommen. Ihren Beitrag leistet auch die Stadt Bretten, die sich neben weiteren Städten aus dem Landkreis dem EnergiePakt angeschlossen hat.

 

„Wir haben eine Vorbildfunktion, die wir sehr ernst nehmen“,

sagt Oberbürgermeister Martin Wolff. Im Folgenden gibt es eine Übersicht der in Bretten bereits umgesetzten Energiesparmaßnahmen.

Bauen und Sanieren

„Viele Maßnahmen lassen sich über den Bauunterhalt umsetzen“, macht Fabian Dickemann, der Leiter des Amts für Bauen, Gebäudemanagement und Umwelt, deutlich, das die Energiesparmaßnahmen der Stadt Bretten koordiniert. Dazu gehören etwa die Umrüstung der Beleuchtung auf LED in Sporthallen und Schulen, aber auch kleinere Maßnahmen wie das Nachrüsten von Bewegungsmeldern und Thermostaten sowie der Einbau von Steckdosenleisten mit Kippschaltern.

Hausmeister-Checkliste

Eine wichtige Rolle spielen die Hausmeister, die vor Ort den besten Blick für den Verbrauch und mögliche Energie-Verschwendungen haben.

Sie wurden mit einer Checkliste ausgestattet, um der Verwaltung ein möglichst genaues Bild von ihren Immobilien zu ermöglichen. Dabei ging es um Fragen, wo Nachrüstungen und Einsparungen möglich sind und welche Geräte möglicherweise abgeschaltet werden können. Außerdem wurden die Hausmeister über die Checkliste mit Aufgaben wie dem Entlüften der Heizungen oder dem Einbau von Thermostatköpfen betraut, um die vorgegebene Raumtemperatur von 19 Grad sicherzustellen. Auch die Schulen wurden angeschrieben, um die Nutzer zu sensibilisieren und zum Energiesparen zu motivieren.

Beleuchtung

Auch die Straßenbeleuchtung wird im gesamten Stadtgebiet nach und nach auf LED umgestellt. Außerdem wurde die Abschaltung der Laternen in der Nachtzeit beschlossen, was finanzielle Einsparungen im sechsstelligen Bereich bringt.

Schließzeiten

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist das Rathaus geschlossen, wodurch die Heizungen heruntergefahren werden können. Einen Schließtag gab es bereits am 31. Oktober. Auch die Sporthallen und der Kunstrasenplatz in Diedelsheim sind über die Weihnachtsferien zwischen dem 21. Dezember und 8. Januar geschlossen.

Monitoring

Die Software EKOMM befindet sich aktuell im Aufbau, um in Zukunft durch geschicktes Energiecontrolling noch besser Energiesparpotenziale ermitteln zu können.

Photovoltaik

Zu den vorhandenen Anlagen, etwa  auf zahlreichen Brettener Schulen, sollen kurz- und mittelfristig noch weitere hinzukommen. Auf zahlreichen städtischen Objekten wird das PV-Potenzial gerade analysiert. Auf dem Dach der Talbachhalle Neibsheim, deren Sanierung in Kürze beendet ist, befindet sich eine neue PV-Anlage. Auch bei der Nahwärme sollen noch mehr Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Bewusstsein schaffen

Der Verwaltungsspitze war es von Beginn an wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen und einzubinden. Neben dem Krisenstab, den es seit Sommer gibt, wurde ein Klima-Café ins Leben gerufen, bei dem die Belegschaft selbst Energiespartipps erarbeitet.

„Es geht uns um Aufklärung und Sensibilisierung“,

sagt der Klimaschutzbeauftragte Andreas Hintz, der das Format leitet. Doch nicht nur nach innen, sondern auch nach außen sei das Thema Aufklärung wichtig – ob mit dem Energiespartipp im Amtsblatt, der EnergiePakt -Kampagne oder Veranstaltungen wie den Energiewende-Tagen.

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