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Die Freude über die virlight-Ausstattung im Sängersaal ist groß. Das betonten auch die Redner und Gäste, darunter (v.l.n.r.) Bürgermeister Klaus Detlev Huge, Referatsleiter Andreas Schüle, Fördervereinspräsident Bernd-Dieter Ott, Konkordia-Schriftführerin Nadia Ries, Konkordia-Vorsitzender Ralph Werstein, Chorverbandsvorsitzender Emil Zimmermann, virlight-Verkaufschef Harald Westenberger, Vizedirigent Karl-Hubert Ries, virlight-Erfinder Siegmund Dumm, Ulli Hockenberger MdL, Dirigent Özer Dogan, Dr. Rainer Balzer MdL. (Foto: MGV Konkordia/ris)

Mingolsheim | Konkordia Chöre proben in sauberer Raumluft

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Datum | Feierliche Übergabe des virligth Luftreiniger-Systems; Landesförderung macht Anschaffung möglich

Alle Gastredner waren sich einig: Einen solchen Anlass für eine feierliche Übergabe hatten sie bisher noch nicht erlebt. Eingeladen hatte der Männergesangverein (MGV) Konkordia 1882 Bad Mingolsheim, um seine Lösung für seine Singstunden in nahezu keimfreier Luft im knapp 200 Quadratmeter großen Sängersaal des eigenen Sängerheims zu präsentieren – das „virlight 3.0 UV-C Luftreiniger System“.

Bis zu 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Schimmelsporen werden gefiltert

16 Geräte der Marke „virlight“ in der Ausführung ohne Leuchtmittel sind harmonisch in die bestehende Deckenbeleuchtung integriert. Mit diesem System können nun bis zu 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Schimmelsporen nicht nur aus der Raumluft herausgefiltert, sondern sogar mittels UV-C-Technologie im hermetisch geschlossenen Gehäuse „strukturell zerstört“ werden, erklärte der „virlight“-Vertriebsverantwortliche Harald Westenberger im Rahmen der Feierstunde. Die Wirksamkeit wurde vom Fraunhofer Institut, die Sicherheit vom TÜV Süd geprüft und bestätigt.

Und das innovative System ist tatsächlich eine Bad Schönborner Entwicklung, denn es kommt aus dem Hause Brust + Partner, wie Geschäftsführer und „virlight“-Erfinder Siegmund Dumm berichtete. Er zeigte sich auch froh darüber, dass nun hier im Konkordia-Sängerheim die Mitglieder „wieder mit Freude und ohne Angst vor Ansteckung ihrem Hobby nachgehen können“.

„Ein richtig guter Antrag“

Vereinsvorsitzender Ralph Werstein gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit diesem „weiteren Schritt in die Zukunft, dem Verein die Auflösung erspart“ bleibe. Dass der MGV Konkordia trotz coronabedingten Einnahmeausfälle eine solche, nicht unerhebliche Investition finanziell stemmen konnte, verdankt er einem „richtig guten Antrag“, wie Andreas Schüle, Leiter des Referats unter anderem für Kulturbauten und Breitenkultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und seit Corona auch für Hilfsprogramme zuständig, anführte.

Einem Antrag auf Förderung aus dem „Investitionsprogramm für Verbände und Vereine der Amateurmusik und des Amateurtheaters“, der deutlich gemacht habe: „Der MGV Konkordia ist ein Verein, der lebt, der überlebt und sich über die Zukunft Gedanken gemacht hat“.

Nachhaltigkeitsaspekt hat überzeugt

Das Rüsten für die Zukunft, der Nachhaltigkeitsaspekt, nicht nur für den eigenen Verein, sondern auch für andere, denn der Sängerraum steht auch für außergesangliche Nutzung zur Verfügung, habe „die Jury recht schnell überzeugt“ und „sehr beeindruckt“. Deshalb wurde dem Antrag entsprochen und der MGV Konkordia mit dem Höchstsatz von 80 Prozent, was der stattlichen Summe von 17.758,72 Euro entspricht, unterstützt. Die restlichen 4.600 Euro brachte der Verein aus eigenen Mitteln ein.

Schüle äußerte sich besonders erfreut über die musikalische Begleitung der Feierstunde durch ein gemischtes Ensemble aus den Konkordia-Chören unter der Leitung von Özer Dogan sowie das von Hubert Ries geführte Frauenseptett „Cantabella“: „Das ist seit zwei Jahren das erste Mal, dass ich einen Chor in echt habe singen hören“. Mit Blick auf „aktive Vereine und innovative Unternehmen konstatierte Bürgermeister Klaus Detlev Huge: „Uns geht’s gut in Bad Schönborn“.

Gesangsverein blickt positiv in die Zukunft

Chorgesang tue den Singenden gut und sei „ein großer Genuss für das Publikum“. „Innovativität und Weitblick“ bescheinigte der CDU-Landtagsabgeordnete Ulli Hockenberger den Akteuren in Bad Schönborn. Er fühle sich „unter epidemischen Gesichtspunkten im Sängersaal sehr sicher“. Auch wies er darauf hin, dass der Landtag mit Unterstützungen „auch bei Amateurkultur breit reagiert“ habe.

Als „Lichtblick“ gleich in mehrfacher Hinsicht bezeichnete der AfD-Landtagsabgeordnete Rainer Balzer die Installation der „virlight“. Er zollte dem „innovativen Tun“ große Anerkennung und freue sich, dass „ein Gesangverein so positiv in die Zunft blickt“.

Emil Zimmermann, Präsident des Chorverbands Bruchsal sah im „virlight“-System zum einen die Chance gesund zu bleiben, aber auch Nachwuchs für den Chorgesang zu begeistern. Chorleiter Özer Dogan berichtete von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, die für Berufsmusiker wie ihn eine große Belastung mit Existenz- und Zukunftsangst gewesen sei.

Hier mit dem „virlight“-System fühle er sich vor Ansteckung geschützt. Er hoffte, dass der Verein im Hinblick auf Einschränkungen einen Vorteil habe, sollten weitere Corona-Varianten auftauchen und dass das System günstiger werde, damit auch kleinere Vereine es sich leisten könnten.

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