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AKTION UKRAINE | Büchenauer Hilfskonvoi in polnischem Geflüchteten-Lager angekommen

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11.3.22 | Der Konvoi einer Büchenauer Helfer-Gruppe startete Donnerstagnacht Richtung Polen und ist am heutigen Nachmittag an der ukrainischen-polnischen Grenze angekommen. Hier unser Bericht:

Nicht lange gezögert haben engagierte Männer und Frauen aus Büchenau und organisierten kurzerhand eine Hilfsaktion, um dringend benötigte Güter zu den Lagern an der polnisch-ukrainisch Grenze zu bringen. Zuvor mussten allerdings die lebensnotwendigen Dinge gesammelt werden. Wie die „Initiative Büchenau“ berichtet, bekamen sie nicht nur aus Büchenau massive Unterstützung, sondern von Menschen aus vielen Orten der Region.

Nach ihrem Start in der Nacht zum Freitag meldeten sie sich von unterwegs, um sich nachträglich noch einmal für die riesige Hilfsbereitschaft per SocialMedia zu bedanken. Die Hashtags, die sie dafür versenden, bringen alles auf den Punkt:

 

#Hilfskonvoi Initiative Büchenau*
#gelungener Aufruf
#große Hilfsbereitschaft
#top Orga-Team und Vorbereitung
#mega Fahrer
#gutes Gelingen dann vor Ort
#Hilfe die benötigt wird

 

Am heutigen Nachmittag ist der 4er-Konvoi mit den Fahrern und Helfern Patrick, Markus, Joachim, Thomas, Alexander, Thorsten, Heiko und Marie nun nach einer reibungslosen Fahrt am Zielort an der polnisch-ukrainischen Grenze eingetroffen. Wie Joachim in einem Post schreibt, war die Begrüßung in den Aufnahmelagern äußerst herzlich und die Dankbarkeit soooooo groß. Denn es fehle an allem: Essen, Verbandmaterialien und und und …

 

 

Alles wird gebraucht

Er berichtet: „Wir sind begeistert, wie koordiniert und gut durchorganisiert das Abladen abläuft … es geht der Reihe nach … wie man ankommt … 7-8 Mann laden unsere Autos aus … sortieren das auf Paletten zum Weitertransport mit grossen LKW’s in die Aufnahmelager und manches auch über die Grenze in die Ukraine. Alles, was wir dabei hatten, wird gebraucht. Wir haben alles richtig gemacht … danke an alle Spender und Helfer…

Hier muss noch viel geholfen werden!

Heikos Schilderung dagegen ist ausgesprochen emotional und überdeutlich: „Ich ‚durfte‘ gerade in das Lager. Vergesst alles was ihr euch vorstellt, es ist um Welten schlimmer. So viel Leid und Elend, so viel Trauer in den Augen der Menschen. So viele Babys, kleine Kinder, die nach ihrem Papa rufen.  Es wird keine Bilder davon geben, niemals. Hier muss noch viel geholfen werden, so unendlich viel.“ Und er ergänzt mit einer wichtigen Botschaft in die Heimat: Es soll keiner mehr sagen hier ist zu viel oder es wird weggeschmissen, hier wird alles benötigt und noch viel mehr.
Sorry ich brauche ein wenig…“

Am Abend haben die Acht die Grenzregion verlassen und ein Hotel zur Übernachtung gefunden. Nicht ohne zuvor noch Flüchtenden die freien Plätze in ihren Fahrzeugen anzubieten. Was dankbar angenommen wurde. Morgen geht es zurück nach Büchenau.

 

Das Bier habt ihr euch verdient! Kommt gut nach Hause.

 

Hilfe wird gebraucht. Bitte helfen Sie!

Aktuell bereiten in der Region unterschiedliche Initiativen Hilfsmaßnahmen vor. Zögern Sie nicht, unterstützen Sie die Helfer mit Spenden und Gütern.

 

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4 Feedback

  1. Hochachtung und größten Respekt

    für diesen tollen Einsatz.Weiter so !!

    Willi Sch. aus Gondelsheim

  2. Von dieser Aktion war mir leider nichts bekannt. Hut ab für Euren Einsatz. Wenn Hilfe gebraucht wird … Glück auf Michael

  3. Christiane Bischoff

    Tolles Engagement von Euch

  4. Klasse Leute

    man kann stolz auf euch sein

    Gruss aus Kirrlach