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Foto: Dr. Yvonne Regier - Welpe in verbotener Anbindehaltung ohne ausreichenden Witterungsschutz

LANDKREIS | Tierschutzbericht 2022 enthüllt besorgniserregende Zunahme von Verstößen

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22.02.23 | Im Tierschutzbericht 2022 des Amts für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung im Landratsamt Karlsruhe wurden erschreckende Entdeckungen gemacht. Die Zahl schwerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz habe deutlich zugenommen.

Die Kontrollen der Veterinäre deckten erschreckende Fälle von Tierquälerei auf, darunter ein bereits bekannter Tierhalter, der trotz eines bestehenden Tierhalteverbots zwei Hunde und 10 Welpen in einem Versteck unter einem Hochbeet hielt.

Unbekümmert in den Urlaub

Eine Familie ließ ihren Hund und ihre Katzen ohne Versorgung zurück, als sie in den Urlaub fuhr, und ein Taubenhalter versorgte seine Tiere unzureichend, sodass mindestens 39 Tiere verendeten. Insgesamt wurden in neun besonders schweren Fällen Tierhalteverbote ausgesprochen, und 266 Tiere mussten anderweitig untergebracht werden.

Foto Dr. Yvonne Regier: Hündin und Welpen, die unter einem Hochbeet entdeckt wurden

Der Tierschutzbericht weist auch auf das Problem hin, dass örtliche Tierheime oft an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, wenn sie Tiere aufnehmen müssen, die von den Behörden fortgenommen wurden. Wenn die Tiere älter sind oder unter chronischen Krankheiten oder Verhaltensstörungen leiden, sind sie oft schwer zu vermitteln.

Eine weitere besondere Herausforderung war der Ukrainekrieg, der dazu führte, dass Geflüchtete aus der Ukraine und ihre Haustiere unter vereinfachten Bedingungen in die europäische Union einreisen dürfen. Trotzdem ist der Handel mit Tieren in der EU für gewerbliche Tierhalter nicht erlaubt. Ein aus der Ukraine stammender Mann wurde bei einer Verkehrskontrolle mit 52 Hunden, darunter 42 Welpen, erwischt und gab an, die Tiere nach Spanien zu bringen, um sie zu verkaufen. Die Hunde wurden vorübergehend in mehreren Tierheimen untergebracht und später unter amtstierärztlicher Kontrolle zurück in die Ukraine gebracht.

Insgesamt wurden bei rund 670 Kontrollen etwa 440 Tierhaltungen überprüft. Etwa die Hälfte der Tierhaltungen wies Verstöße auf, darunter 44 Fälle mit schweren Mängeln, für die schriftliche Anordnungen zur Abstellung erlassen wurden. In 41 Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet und gegen zwei Personen wurden Strafanzeigen vorgelegt.

 

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