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LANDKREIS | Exzessive Mediennutzung birgt Gefahren

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31.07.2020 | Neue Angebotsbroschüre begegnet Internet- und PC-Spielabhängigkeit   

„Mir ist langweilig!“ – diesen Satz kennen mit Sicherheit alle Eltern. Gerade jetzt, wo die Sommerferien begonnen haben, wollen die Kinder non-stop bespaßt werden. Keine leichte Aufgabe. Das umfangreiche mediale Angebot – mit dem sich Kinder und Jugendliche gerne und vor allem lange beschäftigen können – bietet hier eine enorme Entlastung. Doch die Medien bergen auch enorme Risiken, weshalb der Umgang mit ihnen bedacht erfolgen sollte.

Was ist ein ungesunder Umgang mit Medien?

Laut der Suchtbeauftragten des Landkreises Karlsruhe Melanie Anthoni tragen unterschiedliche Aspekte zum gesunden Umgang mit Medien und damit zur Prävention von exzessivem oder gar süchtigem Verhalten bei. Das beginnt bei der eigenen Achtsamkeit, um zeitlich und inhaltlich kontrolliert mit Medien umzugehen und geht über die Erziehung bzw. dem vorgelebten Medienverhalten der Eltern bis zum Wissen um alternative Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch die Fähigkeit, Konflikte und Krisen zu bewältigen, anstatt sich in virtuelle Welten zu flüchten, kann schützend sein. Um den vielfältigen Bedarfen in der Prävention und Intervention von Internet und PC-Spielabhängigkeit zu begegnen verweist die Suchtbeauftragte auf eine Broschüre, die sämtliche Angebote im Landkreis darstellt.

Die Broschüre ist online unter www.landkreis-karlsruhe.de/medienflyer einsehbar und kann in Papierform über die E-Mailadresse suchtfragen@landratsamt-karlsruhe.de bestellt werden.

Prävention und Intervention bei medialer Abhängigkeit

Entstanden ist die Broschüre aus dem landkreisweiten Fachkräftenetzwerk „Internet- und PC-Spielabhängigkeit“, das es seit 2018 gibt. Die Netzwerkgründung geht auf die Initiative der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Sucht des Kreistags, der Arbeitsgemeinschaft Sucht und der Suchtbeauftragten im Rahmen eines Fachgespräches mit Prof. Dr. Anil Batra, Suchtmediziner des Universitätsklinikums Tübingen, zurück. Mitglieder des Netzwerkes sind Fachkräfte aus den Bereichen der Suchtberatung, Suchtprävention, Suchtrehabilitation/Psychosomatik, Erziehungsberatung, Jugendarbeit, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Frühen Hilfen, Polizei und des Kreismedienzentrums. Neben den vielfältigen Chancen vom Mediengebrauch im Alltag sehen die Fachkräfte Risiken. Insbesondere wenn alternativen Freizeitbeschäftigungen immer weniger nachgegangen und negative Konsequenzen wie z.B. schulische Notenverschlechterungen oder der Verlust von realen Freundschaften in Kauf genommen wird.

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