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FORST | Es funkt in der Bücherei

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Filmbericht | Wer sich früher ein Buch in der Bücherei ausleihen wollte, musste eine Karteikarte bestempeln. Inzwischen wird fast überall einfach ein Strichcode gescannt. In Forst ist die Gemeindebücherei jetzt noch einen Schritt weiter gegangen: Mit dem Selbstverbucher können Leseratten beinahe im Vorbeigehen ihre Bücher ausleihen. Wir haben uns das Gerät einmal angeschaut und getestet.

21.1.2022 | Einfach kurz den Benutzerausweis vorbeiführen, die Bücher auf das Terminal stellen – fertig. Auf dem Bildschirm werden die Titel angezeigt und auf das Benutzerkonto gespeichert, wer mag kann sich auch einen klassischen Beleg ausdrucken, etwa als Gedächtnisstütze für die Pinwannd zuhause. Das RFID-basierte Verbuchungssystem bringt die Gemeindebücherei Forst einen gewaltigen Schritt in Richtung Zukunft.

Mit der Förderung durch das Digitalprogramm ,,WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive im Rahmen von NEU-START KULTUR“, der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), konnte der hohe finanzielle Aufwand bewältigt werden. Der Gemeinde wurde für dieses Projekt die höchste Fördersumme von 50.000 Euro bewilligt, was gut 90 Prozent der Anschaffungskosten bedeutete. „Die Einführung dieses neuen Systems erleichtert die Ausleihe für alle“, sagt Edina Bärwald, Leiterin der Bücherei Forst. „Wir haben dann mehr Zeit, die wir in die Leseförderung investieren können und um uns persönlich um die Wünsche unserer Besucher zu kümmern.“

In einer perfekten Zusammenarbeit von Hauptamt, Rechnungsamt, Bauamt, Bauhof und IT-Abteilung gelang innerhalb von wenigen Wochen ein weiterer Schritt zur Digitalisierung der Gemeinde. Annährend 30.000 Medien hat das Büchereiteam während der normalen Arbeitszeit mit digital lesbaren Aufklebern bestückt und in das Bibliothekssystem eingearbeitet, damit die Bücher, CDs, DVDs und alle anderen Ausleihmedien vom neuen Terminal eingelesen werden können. Es ist jetzt sogar eine Stapelerfassung möglich, die mehrere Teile auf einmal verbuchen kann, sodass die Bearbeitung viel schneller geht und Wartezeiten verkürzt werden.

Gerade in Zeiten von Corona kann der Leser somit auch „auf Abstand“ bleiben. Durch die Einführung der Selbstverbuchung wird der Kunde in den Ablauf des Ausleihvorgangs mit einbezogen. Als perfekte Ergänzung des Systems wurde zudem eine Außenrückgabe eingeführt. Diese steht rund um die Uhr zur Verfügung und ermöglicht eine kontaktlose Rückgabe der Medien. „Es freut mich sehr, dass gerade im 30. Jubiläumsjahr der Bücherei Forst so eine zukunftsorientierte technische Neuerung stattfinden konnte. Ich bin stolz darauf, dass unsere Gemeindebücherei als erste kleinere Bücherei in der ganzen Region dieses Verbuchungssystem einführen konnte“, sagte Bürgermeister Bernd Killinger und bedankte sich ganz herzlich beim Team der Bücherei für die vielen freiwilligen, zusätzlichen Arbeitsstunden, die die Umstellung mit sich brachte.

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