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Landrat Dr. Christoph Schnaudigel verabschiedete den langjährigen Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Karlsruhe Uwe Bartl in den Ruhestand und beglückwünschte Carol Adam zur Wahl zur neuen Betriebsleiterin.

KREIS KARLSRUHE | Wechsel in der Leitung des Abfallwirtschaftsbetriebs

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28.01.2022 | Der Kreistag wählte Carol Adam zur neuen Leiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Karlsruhe. Die 35-Jährige folgt auf Uwe Bartl, der den Eigenbetrieb 22 Jahre lang erfolgreich geleitet hat und in den Ruhestand geht. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel würdigte die Verdienste von Uwe Bartl und freute sich über die Wahl von Carol Adam, die bislang den kaufmännischen Bereich des Abfallwirtschaftsbetriebs geleitet hat.

Im Rahmen der jüngsten Kreistagssitzung, die am 27. Januar in der Lußhardthalle Hambrücken stattfand, verabschiedete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel den langjährigen Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Uwe Bartl. 22 Jahre lang hatte er die Leitung inne, deshalb bedeute sein Weggang nicht nur einen Wechsel in der Geschäftsführung. „Mit Ihnen geht ein Stück Identität des Abfallwirtschaftsbetriebs. Sie haben ihn seit seiner Gründung maßgeblich geprägt“, sagte der Landrat.

In Diensten des Landratsamts stand der studierte Geologe, der gleichzeitig auch Geschäftsführer für die Gesellschaft für Biomüll und Recycling mbh des Landkreises Karlsruhe war, sogar noch früher: 1995 begann er als Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft in einer bewegten Zeit, als es galt, die drei Hausmülldeponien in Bruchsal, Karlsruhe-Grötzingen und Karlsbad-Ittersbach zu sanieren und neu zu organisieren. Mit Gründung des Eigenbetriebes „Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe“ im Jahr 2000 war es die Aufgabe von Uwe Bartl, eine eigenständige Betriebsorganisation und Finanzwirtschaft zu bilden. Der Umstieg von der Nutzung der Thermoselectanlage in Karlsruhe zur Müllverbrennungsanlage in Mannheim musste bewältigt werden, inklusive der Organisation des Bahntransports der Restabfälle mit Wechselcontainern, wozu auf der Deponie Bruchsal eine Müllumladestation gebaut werden musste.

Ein anspruchsvolles und kräftezehrendes Thema war danach die Neuorganisation der Abfalleinsammlung und der Kundenbetreuung sowie Rückdelegation des Einsammelns und Beförderns von Abfällen von den Städten und Gemeinden auf den Landkreis Karlsruhe. „Dass es heute außer Frage steht, dass es für die überaus komplexe und sensible Materie der Kreislaufwirtschaft keine bessere Adresse als den Abfallwirtschaftsbetrieb geben könnte, ist auf Ihr persönliches Engagement zurückzuführen“, lobte der Landrat.

Der Umstand, dass bis Ende 2019 die Abfallgebühren stabil gehalten werden konnten, zeuge davon, dass Uwe Bartl es verstand, sinnvoll zu strukturieren und bei steigenden Entsorgungskosten gezielt einzusparen. Auch wusste er die komplexe Materie der Abfallwirtschaft den Kreisrätinnen und Kreisräten als Entscheidungsträger, aber noch viel mehr den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln: mit durchdachten Angeboten, mit zuverlässigen Leistungen, fairen Preisen und nicht zuletzt mit einem wirkungsvollen Beschwerdemanagement. Zuletzt wurde unter seiner Regie die zusätzliche Bioabfallsammlung eingeführt und die ersten Schritte zur Schaffung von neuen Deponiekapazitäten begangen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dankte Uwe Bartl für seine geleisteten Dienste für den Landkreis Karlsruhe und wünschte ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.

Zur neuen Leiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft wählte der Kreistag einstimmig Carol Adam und bestellt sie gleichzeitig zur Geschäftsführerin der Gesellschaft für Biomüll und Recycling mbH bestellt. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel gratulierte der 35-Jährigen, die bereits seit April 2019 den kaufmännischen Geschäftsbereich des Abfallwirtschaftsbetriebs leitet, und freute sich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.

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