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KRAICHTAL | „Keine Windräder am Landskopf“ – Initiative „Windradfreies Kraichtal“ positioniert sich.

Mehr über das Wider als über das Für will der Verein für ein "Windradfreies Kraichtal" aufklären.

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Ankündigung | Am Samstag den 13. November 2021 stehen zwischen 9 und 12 Uhr Mitglieder des Vereins »Windradfreies Kraichtal n.e.V.« auf einem Infostand Rede und Antwort. MdL Christian Jung (FDP), prominenter Gegner des geplanten Windradprojektes, will ebenfalls vor Ort sein.

Der Verein will allen Interessierten über ihre Vereinsaktivitäten, Ziele und Bedenken bezüglich des Windradprojektes in Kraichtal persönlich informieren. Treffpunkt ist beim Brunnen zwischen Volksbank und Kreissparkasse in Menzingen (Ortsmitte, Ecke Heilbronner Straße/Untere Schloßstraße, in der Nähe der Tankstelle. Parkmöglichkeit vorhanden.).

Keine Windräder am Landskopf

Wie der Verein mitteilt, sind am „Landskopf“ bei Menzingen vier riesige Windrädern mit einer Höhe von je 240 m denkbar und möglich, sofern der Gemeinderat im Laufe des Jahres 2022 dafür stimmen sollte.

Als Gegenargumente nennt der Verein geringen Abstand zu Wohnhäusern, der teilweise nur 800 m betragen würde. Ebenfalls wird ein artenschutzrechtliches Gutachten angeführt, welches zusammen mit den Daten des neuen Windatlasses in einen Flächennutzungsplan eingearbeitet werden soll.

Auch wird Misstrauen gegenüber dem potentieller Investor Prokon Regenerative Energien eG. laut, denn das Unternehmen soll 2014 ein Insolvenzverfahren eingeleitet haben, welches mit 42% Verlusten für die Gläubiger geendet haben soll.

An dem Infostand wird die neue Info-Broschüre des Vereins angeboten und die Möglichkeit, sich mit einer Unterschrift gegen das Projekt auszusprechen.

Laut Pressemeldung wünschen sich die Mitgleider einen intensiven, informativen und sachlichen Austausch mit allen Besuchern, egal ob Windradbefürworter oder -skeptiker.

Bei allen berechtigten Wünschen und Notwendigkeiten, regenerative Energieerzeuger auszubauen, weisen die Veranstalter auf die gleichzeitigen Schattenseiten und Gefahren für Mensch und Natur hin, insbesondere beim Windkraftausbau. Dies sei vor allem in der Nähe von Siedlungen und natursensiblen Regionen wie in Kraichtal der Fall.

Selbstverständlich sollen bei der Veranstaltung die Coronaregeln berücksichtigt werden. Bei anhaltendem Regen soll die Veranstaltung entfallen.

Weitere Infos zum Verein unter www.windradfreies-kraichtal.de.

 

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EIN KOMMENTAR

  1. Man muss sich an der Stelle fragen „Welche Art der Stromerzeugung möchte ich vor meiner Ortschaft?“ Und was man hier selbst nicht möchte kann man auch Anderen, überall auf der Erde, nicht zumuten.

    Kohlekraftwerk – Lärmemmisionen, Treibhausgasemissionen, Feinstaubemmisionen und irgendwann wird mein Ort abgerissen um an die Kohle zu kommen.
    Atomkraftwerk – Lärmemmisionen, Haveriegefahr und der Müll wird die nächsten eine Million Jahre im Stollen unterm Ort gelagert
    Windkraft – Lärmemmisionen, Vogelschlag
    Photovoltaik – Evtl. Spiegelung, also Lichtemmision, zu beachten ist aber die benötigte Fläche. Für die 4 Windräder braucht man min. 80000m2 Solarfelder
    Wasserkraft – nicht ausreichend verfügbar
    Gaskraftwerk – Lärmemmisionen, Treibhausgasemissionen, Feinstaubemmisionen
    Biomasse – enormer Flächenverbrauch und die gleichen Emmsionen wie beim Gaskraftwerk

    Was möchtest Du?

    Persönliche Meinung:
    Als Kinder haben wir uns gefreut die Windräder zu sehen als wir Richtung Nordsee gefahren sind. Nun zählen sie als Verschandelung? Der Lärm ist wohl in einem Abstand von 200m nicht mehr hörbar und in 700m nicht mehr messbar. Ich nehme Lärm ernst, aber oft ist’s ein Nocebo Effekt. Und der Rotmilan lässt sich nur durch schlaue Landwirtschaft retten, nicht indem man keine Winräder baut.

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