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Bruchsal | „Es gut sein zu lassen ist nicht immer gut!

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 Filmbeitrag | Rainer Kaufmann spricht über die Veröffentlichung seines Buches „Elternstadt Bruchsal“

14.05.20 | Journalist, Kabarettist und Ur-Bruchsaler – Rainer Kaufmann ist unter vielen Titeln bekannt. Für dieses Interview besuchte er unser Außenstudio als Buchautor, um gemeinsam mit Ulrich Konrad über sein neustes Werk „Elternstadt Bruchsal“ zu sprechen.

Der Historiker, Hotellier und Gastronom, der in Georgien als Reiseveranstalter viel unterwegs ist, befindet sich derzeit in Obergrombach in Corona-Quarantäne. Bevor die Pandemie los ging, veröffentlichte er nun ein Buch mit über 340 Seiten geballter Information rund um die Bruchsaler Geschichte.

Warum sein Buchtitel „Elternstadt Bruchsal“ lautet und wie lange er sich aus verschiedensten Gründen mit den bekannten und weniger bekannten historischen Bruchsaler Ereignissen sowie Persönlichkeiten beschäftigt, erklärt der gebürtige Bruchsaler in diesem Video. Vor allem die Geschehnisse, die sich hinter den Kulissen abspielten, interessieren den Historiker sehr. Er möchte die Fehler, die in den letzten 30 Jahren begangen wurden, offen benennen und ebenso korrigieren.

Mittlerweile ist der 70-Jährige selbst Mitglied der historischen Kommission Bruchsal, doch das wurde ihm anfangs verwehrt. Der ehemalige Oberbürgermeister Bernd Doll hatte ihn bereits vor vielen Jahren zu einer Mitgliedschaft angesprochen, jedoch gab es Stimmen, die laut Kaufmann dafür sorgten, dass “kritische Geister bewusst ausgrenzt werden!“.

 

Die Verharmlosung der Bruchsaler NS-Zeit durch die damalige historische Kommission muss aufgearbeitet werden

 

Rainer Kaufmann spricht in diesem Interview offen darüber, dass in der damaligen historischen Kommission sowohl die NS Zeit verharmlost, als auch die 48er Revolution als „Nichtereignis“ dargestellt wurden. Das möchte er mit seinem Buch nun ändern.

Ereignisse wie die Entfremdung des Mahnmales an die „Opfer von Krieg, Terror und Gewalt“ (1991) von Walter Habdank, die Bruchsaler NS-Zeit aber auch die 48er Revolution, Freiheitsbewegungen, der Bauernkrieg, sowie bisherige historische Unpersonen in Bruchsal, die mehr an Bedeutung gewinnen sollen, werden in seiner Buchausgabe thematisiert. Rainer Kaufmann beteuert, dass es sich hierbei nicht um Verschwörungstheorien handle, sondern bestimmte Dinge transparenter benannt werden und somit in den öffentlichen Diskurs kommen sollen. Es ginge ihm nicht darum, die Bruchsaler Gesellschaft zu spalten.

Der Journalist und Buchautor kritisiert laut eigener Aussage seit 30 Jahren und kann Kritik auch selbst ertragen. Wenn Sie nun wissen möchten, was der Historiker neben der Stadtarchiv-Freischaltung für Studenten noch verlangt und welche Überraschungen das Buch sonst enthält, sollten Sie sich das Interview in voller Länge ansehen.

So können Sie eines der Bücher „Elternstadt Bruchsal“ gewinnen! Senden Sie uns bis zum 31. Mai 2020 eine E-Mail an medientrio@egghead.de“.

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