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VIDEO | Bruchsal | Die Biotonne für den Landkreis Karlsruhe einfach erklärt

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Interview | Studiointerview mit Uwe Bartl, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsbetriebe des Landkreis Karlsruhe

30.10.2020 | Zu Zeiten des Umweltschutzes ist auch das Thema der Mülltrennung aktueller denn je. Ab 2021 kommt nun auch die Biotonne für den Landkreis Karlsruhe. Uwe Bartl ist Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsbetriebe des Landkreis Karlsruhe (im folgenden AWB) und kennt sich bestens mit dieser Thematik aus.
Die Stadt Karlsruhe hat sie bereits, der Landkreis ab kommendem Jahr – Die braune Biotonne. Durch sie soll eine zusätzliche Splittung des Abfalls ermöglicht werden. Rund 60 % des Abfalls, der im Restmüll landet, sei eigentlich Biomüll. Diese Abfälle können besser genutzt werden, als sie in der Müllverbrennungsanlage zu entsorgen. So können in modernen Vergärungsanlagen zum Beispiel Biogas oder Kompost-Dünger zur Nutzung in der Landwirtschaft hergestellt werden. Damit das möglich ist, muss der Abfall jedoch sortenrein gesammelt werden.

Bisher lag das Hauptaugenmerk der AWB auf den Grünschnitt-Abfällen, die auch in die Sparte Biomüll gehören. In den vergangenen Jahren stieg der Anteil von Bioabfällen pro Haushalt im Landkreis weiter an, weswegen nun zu dieser neuen Entsorgungsmethode gegriffen wird.

Wer kriegt eine Tonne, was kostet mich das, gibt es andere Alternativen? Das Thema Biotonne wirft viele Fragen auf, die Uwe Bartl in diesem Interview gerne klärt. Er berichtet, welche Methoden es gibt, seine Bioabfälle zukünftig verwerten zu lassen – denn nicht jeder muss zwangsläufig eine separate Tonne anschaffen. Die Bevölkerung kann auch selbst aktiv werden und den gesonderten Biomüll per Bringsystem zu einem Sammelplatz bringen. Auch über die Möglichkeit einer „Müllgemeinschaft“ mit der Nachbarschaft wird gesprochen.

Ebenso über den Kostenpunkt für dieses neue System klärt Uwe Bartl auf. Die Bioabfall-Sammlung, die der Landkreis künftig anbieten wird, koste den Landkreis – und damit die Gesamtheit der Gebührenzahler – im Jahr rund 3.5 Millionen Euro mehr. Diese Differenz wird jedoch durch die Einsparung beim Hausmüll und die geringere Zahl an Abholungen abgefangen.

Haben Sie Interesse an der Nutzung der Biotonne? Dann lassen Sie sich vom Experten Uwe Bartl alle wichtigen Eckpunkte, die ausführlichen Kosten und viele weitere interessante Fakten über das neue System für das Jahr 2021 erklären – hier bei unserem Studiointerview bei KraichgauTV.

 

 

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