Ben Holzwarth beim Solotraining
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Kraichgau | Training des Radsportteam Kraichgau während der Corona-Zeit

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03.04.2020 | Die Corona-Zeit erschwert uns nicht nur den Alltag, sondern Sportlern auch das Training. Das Radsportteam Kraichgau lässt sich davon aber nicht ausbremsen und zeigt sich in der Trainingsgestaltung krativ.

“Unsere Radsportler waren im vorigen Jahr sehr erfolgreich”, sagt Klaus Mohr, Vorsitzender des Radsportteams Kraichgau (RST). “Sie konnten viele Siege und Top-Ten-Platzierungen erringen sowie vordere Plätze im Regio- und im Heuer-Cup, den Rennserien für Nachwuchsfahrer. Um auf diesen Erfolgen aufzubauen, haben wir unser Training auf die Corona-Situation angepasst”, sagen Luca Holzwarth, der neue Jugendtrainer, der erfahrene Heribert Ruppert, der die Rennsportgruppe betreut und Börge Schmüser von den Tourenfahrern.

Individuelles Training

Dies sei im Radsport problemlos möglich, da man ja gut allein oder zu zweit unterwegs sein könne. So trainiert derzeit Vater Jochen Oechsler abwechselnd mit seinen Söhnen Emil und Hannes oder die Tochter Melina leistet ihrer Mutter Daniela Mösch Gesellschaft, die in der Frauenklasse startet. Die Holzwarth-Brüder aus Zeutern, Ben und Luca, fahren derzeit jeder für sich, da sie auch in verschiedenen Renn- und Altersklassen an den Start gehen.

Andere sind es sowieso gewohnt eher allein zu trainieren wie der Elite Amateur Jonas Kunz aufgrund seines Studiums. “Dennoch ist es motivierender gemeinsam in der Gruppe zu trainieren und wir hoffen, dass wir bald wieder miteinander fahren können”, sagt Luca Holzwarth. Die neue Saison, die nun so abrupt gestoppt wurde, hatte bereits im November begonnen als noch niemand an die heutige Entwicklung dachte.

Betreuung aus der Ferne

Gemeinsam hatte man sich dem Grundlagentraining im Kraftraum und auf der Straße gewidmet. Nun gelte es, diesen Aufbau individuell fortzusetzen, um für die hoffentlich folgende Saison startklar zu sein, sagen die Trainer. “Wir betreuen die Fahrerinnen und Fahrer so gut es geht aus der Ferne und hoffen, dass ihnen die Motivation nicht ausgeht.” Im Team herrsche aber eine “Jetzt erst recht!”-Stimmung, die Hoffnung mache auf weitere Erfolge.

Gleiches gelte für das erste Kraichgauradrennen, das am vergangenen Sonntag, 5. April, stattfinden sollte, gemeinsam organisiert vom RST und dem Verein Radsport-Rhein-Neckar aus Nußloch, sagt Mohr. “Wegen der Corona-Krise müssen wir es natürlich absagen. Aber wir werden es nachholen.” Alle Vorbereitungen waren bereits getroffen. Die anspruchsvolle Strecke soll mit Start und Ziel in Obergrombach in einer 12 Kilometer langen Schleife über die Kraichgauhügel führen.

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