KARLSRUHE | PM | Medizinische Versorgung zukunftssicher gestalten

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10.09.2021 | Ist eine Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft sinnvoll? Wie lassen sich ambulante und stationäre Pflege verknüpfen? Wie können wir unser Gesundheitssystem gerecht und zukunftsfähig finanzieren? Ist eine Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft sinnvoll? Wie lassen sich ambulante und stationäre Pflege verknüpfen? Wie können wir unser Gesundheitssystem gerecht und zukunftsfähig finanzieren?

Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 2o. Deutschen Bundestag statt. Das Landfunker-RegioPortal bietet in Verbindung mit WILLI, das RegioMagazin und KraichgauTV, das RegioFernsehen Politikerinnen und Politikern Raum für Pressemeldungen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Die Entscheidung über die Veröffentlichung trifft die Redaktion. Pressemeldungen, wie auch die nachfolgende stammen nicht aus unserer Redaktion und spiegeln nicht die Meinung unserer Redaktion wider.

Um die Positionen von Bündnis 90/Die Grünen und die Forderungen der AOK an die Politik zu diskutieren, trafen sich Zoe Mayer, Bundestagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Karlsruhe-Stadt, und die Geschäftsführerin der AOK Mittlerer Oberrhein, Petra Spitzmüller, im Karlsruher AOK-KundenCenter.

Mit dabei beim gesundheitspolitischen Austausch waren die Karlsruher Kreisvorständin Ana Bolaños sowie die beiden Bezirksratsvorsitzenden der AOK Mittlerer Oberrhein: Arbeitgebervertreterin Cornelia Koch (Südwestmetall) und Versichertenvertreter Günter Schmidtke (IG Metall). Koch und Schmidtke stellten die Arbeit des ehrenamtlichen Selbstverwaltungs-Gremiums vor, das die Interessen der Versicherten und Arbeitgeber vertritt, und betonten die Notwendigkeit, die Selbstverwaltung auch weiterhin zu stärken.

Aufgrund von sich stetig verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen bleibt Gesundheitspolitik eine Herausforderung, der es sich in allen Facetten zu stellen gilt. Beim Thema Krankenhausstrukturen setzen sowohl Spitzmüller als auch Mayer auf die Kombination aus spezialisierten Zentren und einer Basisversorgung. Die Zusammenlegung von Krankenhäusern bezeichnete Spitzmüller als einen „emotionalen Prozess“. Mit gezielter Aufklärung müsse man bei der Bevölkerung hier für mehr Akzeptanz sorgen.

Eine rasante Innovationsentwicklung in der Medizin, eine steigende Nachfrage nach Leistungen und eine sich wandelnde Gesellschaftsstruktur: Wie kann unser Gesundheitssystem allen Anforderungen gerecht werden und trotzdem bezahlbar bleiben? – In Sachen Finanzierung wurden unter anderem Fallpauschalen und deren Weiterentwicklung sowie Investitionszuschüsse thematisiert. Mayer favorisiert eine Bürgerversicherung im Gesundheitswesen.

Einen grundlegenden Handlungsbedarf stellten Mayer und Spitzmüller in einer besseren Verzahnung von ambulanten und stationären Bereichen fest. Beim Thema Digitalisierung stand die Abwägung der Vorteile und der Risiken im Vordergrund: Für Spitzmüller sind ein selbstbestimmter Datenzugang und höchstmöglicher Datenschutz die Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Digitalisierung im Gesundheitswesen.

 

 

 

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