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Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (1. Reihe Bildmitte) verlieh zum vierten Mal den Kreisintegrationspreis im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Karlsruhe | Kreisintegrationspreis verliehen Vorbildliche Integrationsarbeit im Landkreis bereits zum fünften Mal ausgezeichnet

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25.11.2021 | Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu unterstützen und damit ein Vorbild für andere geben – diese Leistung würdigt der Landkreis Karlsruhe mit dem Kreisintegrationspreis, der am vergangenen Montag zum fünften Mal vergeben wurde.

„Über 28% der 443.000 Kreiseinwohnerinnen und Kreiseinwohner haben eine ganz persönliche Zuwanderungsgeschichte und ihre Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Verbände oder auch die Kommunen gehen diese Herausforderung engagiert an und dies wollen wir mit dem Preis in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken“, begrüßte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Gäste bei der Verleihung in der Festhalle in Stutensee-Blankenloch. Besonders erwähnenswert aus seiner Sicht sei die Tatsache, dass zunehmend Personen mit eigener Migrationsgeschichte ehrenamtlich aktiv werden.

In drei Kategorien hat eine fachkundige Jury insgesamt neun Preise vergeben. Die Jury setzte sich zusammen aus Vertretern der Fraktionen des Kreistages, Vertretern von Migranten und interkulturellen Vereinen, der Wirtschaft, der Religionsgemeinschaften, der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände, der Sozialdezernentin, der Amtsleiterin des Amtes für Integration, sowie der Integrationsbeauftragten.

In der Kategorie „Innovative und beispielhafte Integrationsarbeit“ erhielt Uschi Hötzer, Gründungsmitglied des Freundeskreis Asyl Sulzfeld, den dritten Preis. Sie beeindruckte die Jury durch ihr vielfältiges Engagement in allen Lebensbereichen von A wie Arbeitserlaubnis bis Z wie Schlichtung bei Zwistigkeiten.

Grana Nawabi, Gründungsmitglied des Vereins „Flüchtlingshilfe für Bad Schönborn und Kronau e.V.“, gewann den zweiten Preis für ihre Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen, die außerhalb der beiden bewohnten Ortschaften untergebracht waren, denen sie als Ansprechpartnerin jederzeit zur Verfügung steht. Für sein Engagement und die gelebte Mitmenschlichkeit insbesondere für seine Mitbewohner in der Anschlussunterbringung in Oberderdingen wurde Rakan Shikh Almakkarah mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die Gewinnerinnen und Gewinner teilten sich ein Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro.

In der Kategorie „Gute gesamtheitliche Integrationsarbeit“ übergab Dekan Dr. Martin Reppenhagen dem Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. den dritten Preis für sein Projekt, geflüchteten Frauen einen Zugang zu Bildungskursen zu ermöglichen und dabei Kinderbetreuung anzubieten. Die Psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werks der evangelischen Kirchenbezirke im Landkreis Karlsruhe überzeugte die Jury mit dem Projekt Emoji, das sich an die Kinder von Migrantinnen und Migranten richtet.

Dafür wurde der 2. Platz vergeben. Gewinner in dieser Kategorie ist der Caritasverband Ettlingen mit dem Projekt E-LIV. „“Ettlingen – lokal, interkulturell, vernetzt“ ermöglicht Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund ein leichteres Ankommen in der neuen Heimat Ettlingen.

Die Gemeinde Forst gewann den 3. Preis in der Kategorie „Integrative kommunale Gesamtkonzepte“ für ihr Engagement im Bereich Arbeitsvermittlung und Job-Coaching. In Ettlingen sorgte der K26 – KleiderLaden unter dem Motto „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ dafür, dass während des Lockdowns im Winter 2020/2021 bedürftige Menschen und insbesondere Kinder immer die passende Kleidung hatten. Die Jury vergab hierfür den zweiten Platz. Als bestes kommunales Projekt wurde die „Hardt Connection“ ausgezeichnet.

Ein Zusammenschluss der Gemeinden Dettenheim, Linkenheim-Hochstetten, Graben-Neudorf und Eggenstein-Leopoldshafen, die ihre Ressourcen bündelten uns so vielfältige gemeindeübergreifende Angebote entwickeln konnten, beispielsweise Frauensprachkurse, Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebote in den vier Gemeinden, Nachhilfeunterricht oder auch Unterstützung bei der Wohnungssuche.

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