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Foto: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Karlsruhe | Fünf Innovationen stehen im Finale des NEO2021

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29.07.2021 | Am 26. November präsentiert die TechnologieRegion Karlsruhe herausragende Beispiele für die Transformation von Unternehmen
Die Experten Jury aus Forschung, Verwaltung, Wirtschaft und Lehre hatte keine leichte Aufgabe Sie durfte unter elf hochkarätigen Bewerbungen, die es in die zweite Runde des NEO2021 geschafft hatten, fünf Finalistinnen und Finalisten auswählen.

Gesucht sind in diesem Jahr herausragende Beispiele für die Transformation von Unternehmen. Um den mit 20.000 Euro dotierten Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe konkurrieren nun folgende Innovationen:

Das Assistenzsystem XTEND des Fraunhofer IOSB INA F&E aus Lemgo stellt auf verschiedenen Devices wie etwa Datenbrille, Smartphone, Table t oder Augmented Reality Projektion digitale Informationen in physischer Umgebung bereit. Das System unterstützt insbesondere gering qualifizierte und kognitiv eingeschränkte Menschen bei Arbeitsprozessen in zunehmend komplexer werdenden Umgebungen.

XTEND leitet zum Beispiel durch Produktionsvorgänge, indem es relevante Texte, Grafiken oder Videosequenz en zu einem Produktionsschritt direkt auf den Arbeitsplatz projiziert.

Das nachhaltige Fluggerät h-aero von Hybrid Airplane Technologies GmbH aus Baden Baden kombiniert die physikalischen Prinzipien von Flugzeug, Hubschrauber und Ballon Dank einer mit Helium gefüllten Gaszelle kann es senkrecht starten, in der Luft schweben und sich drehen.

Der Universalflieger besitzt also die Agilität einer Drohne, ist dabei aber fast lautlos, bezieht über Solarzellen komplett erneuerbare Antriebsenergie und darf über Menschenmengen fliegen. h aero kann IT Nutzlasten transportieren und beispielsweise als niedrig fliegender Pseudosatellit zur Verstärkung von Signalen oder zum Datensammeln eingesetzt werden.

Der pneumatische Düngerstreuer RAUCH AERO 32.1 der Sinzheimer RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH nutzt Umgebungsdaten aus Sensoren, Drohnen und Satelliten für einen effizienteren Umgang mit Stickstoff Düngern: Je nach Beschaffenheit einzelner Acker stellen spart er manche Flächen fast aus, andere berücksichtigt er stärker.

So soll vermieden werden, dass mehr Dünger verteilt wird, als die Pflanzen aufnehmen können und deshalb Nitrat ins Grund- und Trinkwasser gelangt. Zudem sinkt der Energieverbrauch bei der Düngerproduktion, weil weniger Dünger benötigt wird.

Die neuen Werkstoffe für den Metall 3D Druck der Rosswag GmbH in Pfinztal tragen dazu bei, die disruptive Technologie breitflächig in der Industrie anzuwenden. Das additive Fertigungsverfahren bietet zusätzliche Gestaltungsfreiheit bei der Optimierung von Bauteilen, jedoch gibt es hier noch viel wen iger Werkstoffe als in herkömmlichen Produktionsprozessen.

Dank seiner weltweit einzigartigen Inhouse Prozesse von der Metallpulver Produktion bis zur Werkstofferprobung konnte Rosswag in den letzten Jahren über 40 verschiedene Werkstoffe für den Metall 3D Druck qualifizieren.

Das Antikollisionssystem Yardeye der Karlsruher Yardeye GmbH ermöglicht sichere Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Container Terminals. Mittels Funk und Sensortechnik lokalisiert es Personen und Fahrzeuge in Echtzeit und berechnet für automatisierte Containerkräne den kürzesten Weg an ihnen vorbei.

Das schafft mehr Sicherheit und höhere Wertschöpfung beim Be und Entladen, da die Personen den Arbeitsbereich während des automatisierten Kranbetriebs nicht mehr verlassen müssen.

DieJury des NEO2021 besteht aus Michael Englert (ITK Engineering GmbH), Dr. Guido Glania (Industrie und Handelskammer Karlsruhe), Prof. Dr. Thomas Hirth (Karlsruher Institut für Technologie), Matthias Hornberger (KIZOO Technology Capital GmbH und CyberForum e.V.), Prof. Dr. Steffen Kinkel (Hochschule Karlsruhe), Claus Mayer ( Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden Württemberg), Ren é Ohlmann (ADDI DATA GmbH), Silvia Palka (VDI/VDE Innovation Technik GmbH und Cluster-Agentur Baden Württemberg) sowie Prof. Dr. Ing. Stephan Schenkel (DHBW Karlsruhe).

Die nominierten Projekte werden im Rahmen der Preisverleihung präsentiert, die am 26. November 2021 beim Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband stattfindet. Die Laudatio auf den Preisträger hält der Vorstandsvorsitzende der EnBW AG, Dr. Frank Mastiaux.

Die EnBW hat in eindrucksvoller Weise die Transformation von einem Energie unternehmen traditioneller Prägung zu einem Partner für erneuerbare Energie und Infrastruktur vollzogen.
Des Weiteren werden an diesem Tag in einem Fachsymposium „Wege zur erfolgreichen Unternehmenstransformation“ dargestellt und in einer Podiumsdiskussion diskutiert.

Weitere Informationen zu den Finalisten, zum Fachsymposium und zur Preisverleihung sind zu finden unter http://trk.de/neo2021

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