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Karlsdorf-Neuthard | Neue Corona-Ambulanz in der Altenbürghalle

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03.04.2020 | Zur weiteren Optimierung der Corona-Versorgung der Bevölkerung und um Ressourcen zu bündeln, wird in der Altenbürghalle eine zentrale Corona-Ambulanz eingerichtet

Möglich macht dies eine gemeinsame Initiative der  Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit Unterstützung des Landkreises Karlsruhe, der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, dem Deutschen Roten Kreuz sowie den Ärzten vor Ort.

Ab Freitag, 03. April 2020, werden Patienten ab 16 Jahren mit Verdacht auf eine Corona-Infektion ärztlich versorgt.

Die Anmeldung durch den Hausarzt ist Pflicht

Jeder Patient hat vorher Kontakt mit seinem Hausarzt. Dieser nimmt telefonisch eine gründliche Einschätzung der Situation vor. Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion oder die Lungenkrankheit COVID19, die eine körperliche Untersuchung benötigen, werden vom Hausarzt in der Ambulanz angemeldet.

Der Patient erhält von der Ambulanz zeitnah telefonisch einen Termin. Er wird in speziell ausgestatteten Räumen körperlich untersucht. Bei Notwendigkeit kann eine Blutentnahme sowie eine Abstrichentnahme nach Risikoeinschätzung des behandelnden Arztes erfolgen. Der Hausarzt wird über das Ergebnis der Untersuchung und eingeleitete Behandlungsmaßnahmen informiert. Die Weiterbehandlung erfolgt durch den Hausarzt oder im Krankenhaus.

Alle Befunde und das weitere Vorgehen werden dokumentiert und umgehend an die weiterbehandelnden Ärzte übermittelt, so dass für jeden Patienten eine lückenlose Versorgung garantiert ist.

Am Montag, den 06. April 2020, startet außerdem ein Corona-Taxi. Patienten, denen ein Besuch in der Ambulanz körperlich nicht zumutbar ist, werden die genannten Leistungen zuhause erhalten.

Zusammenarbeit in Zeiten einer Pandemie

„Zwischen der Idee für ein Projekt dieser Art zwischen Bruchsal und Karlsruhe und dem Start der Ambulanz lagen zehn Tage. In Zeiten einer Pandemie mag das Manchem lang erscheinen, angesichts der logistischen Herausforderungen und der vielen beteiligten Behörden sowie der globalen Knappheit an medizinischer Ausstattung erscheint es den Beteiligten wie ein kleines Wunder“, stellt das ärztliche Organisationsteam, bestehend aus den Hausärzten Dr. Sandra Stengel, Dr. Christoph Becker, Dr. Ulrike Zeitler und Michaela Metz, fest.

„Mitarbeiter der Gemeinde Karlsdorf-Neuthardt, des Landratsamts, der Kassenärztlichen Vereinigung sowie des Deutschen Roten Kreuz sind ebenso beteiligt wie Ärzte und Medizinische Fachangestellte in ihrer Freizeit. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!“

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2 Feedback

  1. Das Taxi war ein Hoffnungsschimmer.. leider verpufft wie eine Seifenblase 🙁