Ehekrach-Streit-Paar
Symbolbild @Landfunker-Archiv

Recht im Alltag | Eine schöne Bescherung – was ist, wenn´s in der Ehe kracht?

Lass das deine Freunde wissen!
Hier teilen!

Die friedvollen und besinnlichen Feiertage führen ab und zu auch zum Ausbruch schwelender ehelicher Konflikte, bis hin zum Entschluss, den Ehepartner zu verlassen und die Scheidung zu betreiben.

Es folgt die Information unter Nutzung diverser Quellen wie Freunde, erfahrene Geschiedene, Internet, ggf. sogar durch Rechtsrat und Beratung durch einen Rechtsanwalt. Beim Ende einer Ehe sind vielfältige Auswirkungen zu klären: elterliche Sorge, Aufenthalt der Kinder, Besuchsrecht der Kinder, Unterhalt in den verschiedensten Ausprägungen, Zugewinnausgleich, Hausratsteilung, Haftung für Schulden, steuerliche Auswirkungen, Versorgungsausgleich, Frage der Krankenversicherung etc.. Dies ist aber noch nicht alles, denn was ist, wenn man während des Scheidungsverfahrens oder vor Einreichung des Scheidungsantrages verstirbt?

Für diejenigen mit der Auffassung, „nach mir die Sintflut“, verbleibt es dann bei der automatischen gesetzlichen Erbfolge, wonach der Ehegatte im üblichen Güterstand Zugewinngemeinschaft Erbe zu ½ Anteil wird, wenn keine Kinder da sind, zu ¾.

Wer diese automatische Beteiligung des zukünftigen Ex am eigenen Nachlass nicht möchte, muss ein Testament schreiben. Dies ist leicht anzufertigen, es muss nur vom Testierenden selbst mit der Hand geschrieben werden und am Ende des Textes mit Datum und Unterschrift versehen werden. Dann sollte das Testament von jemandem verwahrt werden, der Gewähr bietet, dass er es im Fall des Todes auch beim Notariat abliefert oder man hinterlegt es in die amtliche Verwahrung beim Notariat.

Den Text des Testamentes sollte man nicht zu kompliziert machen, wer Kinder hat, setzt diese zum Alleinerben ein und überträgt die Verwaltung des ererbten Vermögens einer Vertrauensperson, aber nicht dem Ex als anderen Elternteil. Wer möchte, kann auch erwähnen, dass der Ehegatte enterbt ist. Zwar bleibt bis zur Scheidung das Pflichtteilsrecht des Ehegatten, aber dieses ist halb so hoch und muss auch extra verlangt werden, während ihm die Miterbenbeteiligung automatisch zufällt.

Also nichts für ungut – aber der Tod gehört zum Leben und was man regeln kann, sollte man nicht dem Zufall überlassen.

Text: Maria Brandes

Aus dem RegioMagazin WILLI 1/17

 

Dein Kontakt zum Landfunker-Team! (Klickt mich, wenn ihr eine Mitteilung für uns habt)


Die Region ist voll mit Geschichten und Ereignissen. Wer nah dran ist, weiß mehr. Vielleicht hast du ja einen Tipp für uns? Eine besonders spannende Sache, einen besonderen Menschen, etwas unglaublich Witziges worüber sich ein Bericht lohnt. Wir berichten für über 150.000 Menschen im Regioportal Landfunker.de, im RegioMagazin WILLI, im Kabelfernsehen, im Smart-TV und auf unseren Facebook- und Instagram-Kanälen.

KraichgauTV –
Ich seh’s bewegt!
Irgendwie fast wie halb dabei gewesen.

Gib uns deinen Tipp!


Was ist neu und was ist wichtig?  Oder – was macht einfach nur Spaß?

Fülle die Felder hier unten aus und schicke das Formular ab. Wir antworten bestimmt!

 

 

close

Kurze Unterbrechung!

Schon gewusst? Der Landfunker-Newsletter informiert dich über die Region zwischen Kraichgau und Rhein.

Unser Newsletter erscheint jeweils freitags für alle, die das Wichtigste zusammengefasst haben möchten.

Hier kannst du einen Beispiel-Newsletter sehen!

Bei Nichtgefallen kannst du ihn jederzeit mit einem Klick am Ende des Newsletters abbestellen.

Siehe auch

Der aktuelle Willi | Diesen Monat mit dem großen »Wiesental-Special«

Liebe WILLI-Fans, unsere Monatsmagazin bekommt ihr nach wie vor frisch gedruckt an den üblichen WILLI-Points, …

Bruchsal | „Omi, ich brauch Geld!“ – Polizeiliche Präventionsmaßnahme zum Schutz für Senioren

Filmbeitrag | Eine Aktion des Polizeipräsidiums Karlsruhe soll über Telefonbetrüger aufklären 30.10.2020 | Die Polizei …