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Kennenlernspiel zum Auftakt der Streuobstpädagogenausbildung; Foto: LEV

Huttenheim | Ausbildung zum Streuobstpädagogen hat begonnen


Nachbericht | Schutzbedarf, Pflege und Nutzung

Streuobstwiesen sind typische Elemente unserer Kulturlandschaft. Sie weisen eine große Artenvielfalt auf, denn sie sind sehr strukturreich und bieten so zahlreiche Lebensräume für heimische Pflanzen- und Tierarten. Streuobstwiesen sind also besonders schützenswert und müssen durch richtige Pflege und am besten durch Nutzung erhalten werden.

Um diesen Schutzbedarf auch der Bevölkerung nahezubringen werden Streuobstpädagogen ausgebildet. Die diesjährige Ausbildung wird von den Landschaftserhaltungsverbänden der Landkreise Karlsruhe und Rhein-Neckar gemeinsam organisiert. Die Ausbildung startete Ende Februar erfolgreich mit dem ersten dreitägigen Unterrichtsblock.

Die hoch motivierten Teilnehmer – aus verschiedenen Altersklassen und mit unterschiedlichem Hintergrund – begannen ihre Ausbildung bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen mit einem gemeinsamen Kennenlernspiel. Die Vernetzung während des Spiels wurde sinngemäß auf das Zusammenwirken der Organismen einer Streuobstwiese übertragen und vermittelte dadurch erste inhaltliche Aspekte.

Der erste Unterrichtsblock umfasste neben theoretischen Einheiten wie der Geschichte der Streuobstwiesen und der Vermittlung von Methodik und Didaktik auch gleich die praktische Anwendung wie das korrekte Schneiden von Obstbäumen. In Teams erarbeiteten die angehenden Streuobstpädagogen die Vermittlung des Themas Streuobstwiesen für unterschiedliche Zielgruppen wie zum Beispiel Kindergartenkinder, Grundschulkinder, Teenager, Hausfrauen oder Manager. Die richtige Ansprache bestimmter Zielgruppen ist auch bei der späteren Tätigkeit der Teilnehmer von wesentlicher Bedeutung.

Ziel der Ausbildung ist es, dass die Teilnehmer mit dem erlernten Wissen ganzjährige unterrichtsbegleitende Streuobstprojekte mit Schulklassen oder auch interessierten Jugendlichen und Erwachsenen selbständig durchführen können. Die Funktion von Streuobstwiesen als Ökosystem und ihre Bedeutung für die Kulturlandschaft soll dabei gleichermaßen vermittelt werden.

Eine Teilnehmerin berichtete, dass sie besonders von der Vernetzung fachlicher und pädagogischer Einheiten und von der passenden Verteilung der Ausbildungsinhalte auf die jeweiligen Jahreszeiten begeistert ist.

Die kommenden Unterrichtsblöcke im April, Juni und Juli beleuchten unter anderem die Streuobstwiese als Lebensraum für unterschiedliche Tiere. Weitere Informationen über die Ausbildung finden sich unter www.streuobst-paedagogen.de.

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