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Haus und Garten | Schön wenns summt und brummt!

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Icon-Stadtmagazin WILLIInsektensterben ist schon lange kein Wort mehr das an fachspezifische Debatten gebunden ist. Was dagegen hilft oder was man tun kann, wird jedoch zu selten thematisiert.

Aus RegioMagazin WILLI 04/19

In den letzten 30 Jahren ist die Insektenmasse um fast 80 % zurückgegangen. „Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern wie das Insektensterben zu stoppen ist.“ (NABU 2017)

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Bienengrab: Steingärten bieten keine Nahrung für unsere heimischen Insekten

Obwohl die konkrete Ursache immer noch viel diskutiert und nicht eindeutig festgestellt ist, ist eine der vielen Ursachen zumindest den Imkern schon länger klar. Ihre Bienen verhungern. Teilweise sind Imker gezwungen ihren Bienen selbst im Hochsommer zusätzliche Nahrungsquellen, wie etwa Zuckersirup, zur Verfügung zu stellen. Gründe hierfür sind etwa die in der Landwirtschaft genutzten Pestizide, fehlende Grün- und Blühstreifen zwischen Feldern oder auch schlichtweg blumenlose Gärten aus Stein oder Zierrasen.
Es bleibt jedoch nicht beim Bienen- und Insektensterben, stattdessen weitet sich das Problem aus. Die Insekten fehlen als Futter für andere Tiere sowie als Bestäuber und reißen so ein Loch in die Nahrungskette.

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Was also kann man als Einzelperson tun um nicht nur Bienen und Hummeln, sondern auch Schmetterlinge und andere Insekten vor einem Hungertod zu bewahren?
Zuallererst ist es wichtig zu wissen, dass jeder Einzelne mithelfen kann. Denn passende Pflanzen finden sich für jede Art von Garten, egal ob riesig groß oder klein im Blumenkasten. Doch es gibt ein paar Dinge die man beachten sollte. Besonders wichtig ist es auf die Blüten selbst zu achten, denn Bienen und andere Insekten können keine Nahrung aus gefüllten Blumen sammeln. Ist der Pollenstängel (bzw. die Staubblätter) sichtbar, handelt es sich um eine offene und somit insektenfreundliche Blüte. Ansonsten ist Vielseitigkeit und Farbenfreude gefragt, am besten rund ums Jahr! Falls Sie kein Hobbygärtner oder Blumenspezialist sind, ist das kein Grund zu verzagen. Hilfestellungen findet man, sobald man anfängt sich umzusehen.

So hat uns zum Beispiel Ute Frank aus Hambrücken geholfen, eine Übersicht zu erstellen mit allen wichtigen Infos, um unsere Bienen und anderen Insekten zu unterstützen:
Bienenfreundliche Übersicht

Text: Celine Frank, Bilder: shutterstock

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