Bauarbeiten Baustelle Sanierung
Foto: Symbolbild

Gondelsheim | Update zu Bauarbeiten am Gondelsheimer Bahnübergang

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17.03.2020 | Rupp fordert eine Zusage, dass der Gondelsheimer Bahnübergang Ende Oktober planmäßig wieder offen ist und weiterhin befürchtet der Bürgermeister aufgrund der Pandemie eine zeitliche Verzögerung der Arbeiten.

Was passiert in Zeiten von Corona mit der Baustelle am Gondelsheimer Bahnübergang? Diese Frage stellt sich Bürgermeister Markus Rupp und erwartet von der Deutschen Bahn eine zeitnahe Antwort. „Wir müssen wissen, ob der pünktliche Beginn der Arbeiten gewährleistet ist“, macht er deutlich und präzisiert: „Es kann und darf nicht sein, dass der Bahnübergang geschlossen ist und die Arbeiten aber nicht zum geplanten Zeitpunkt beginnen.“ Der geplante Zeitpunkt für die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart ist der 10. April – aber das war vor dem Ausbruch des Corona-Virus.

Bürgermeister Rupp sieht derzeit viele Unwägbarkeiten und hierzu bedarf es klarer Zusagen der Bahn. „Selbst, wenn alles planmäßig startet, bedeutet das noch lange nicht, dass auch alles planmäßig Ende Oktober endet und der Bahnübergang wieder öffnen kann“, sagt er.

Ist sichergestellt, dass es zu keinen Lieferengpässen während der Bauphase und damit zu einer verlängerten Bauzeit kommt? Was passiert, wenn Corona-Fälle bei den Bahn-Verantwortlichen oder den Arbeitern auftreten? Für ihn sind das einige von vielen ungeklärte Fragen, die vor der Schließung des Bahnübergangs geregelt sein müssen. „Sonst erleben wir hier ein Verkehrschaos mit offenem Ende. Was wir brauchen ist Verlässlichkeit“, betont er.

Warum das so wichtig ist, verdeutlicht Rupp: „Die Schließung des Bahnübergangs trennt die Gemeinde in zwei Teile mit allen seinen Folgen.“ Nach derzeitigem Stand dauert dieser Zustand 205 Tage, also mehr als ein halbes Jahr. Auf der einen Seite leben rund 900 Menschen, auf der anderen 3.100. „Keine andere Gemeinde ist so stark betroffen als wir“, ruft Rupp in Erinnerung.

Deshalb wurde unter Hochdruck ein ganzer Maßnahmenkatalog erarbeitet, um zumindest die schlimmsten Folgen der räumlichen Trennung zu mildern. „Aber auf keinen Fall dürfen die Arbeiten länger dauern als geplant. Das ist den Menschen der Gemeinde und Region nicht zuzumuten“, sagt Rupp mit allem Nachdruck und macht ebenso unmissverständlich deutlich: „Kann die Bahn das nicht garantieren, dann ist eine Verschiebung der Arbeiten die einzige Lösung.“

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