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GESUNDHEIT | PM | AOK im Dialog mit MdB Kai Whittaker (CDU)

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12.11.2021 | Dass unser Gesundheits- und Pflegesystem nachhaltig weiterentwickelt und resilienter gegen Pandemien ausgestaltet werden muss, bleibt unumstritten.

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Um die Bedingungen und Gestaltungsspielräume eines zukunftsfesten Gesundheitswesens auszuloten, trafen sich der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt, Kai Whittaker, und die Geschäftsführerin der AOK Mittlerer Oberrhein, Petra Spitzmüller, zum offenen Austausch.

Mit am runden Tisch im Baden-Badener Wahlkreisbüro des Christdemokraten saßen auch die beiden Bezirksratsvorsitzenden der AOK Mittlerer Oberrhein: Günter Schmidtke (IG Metall) als Versicherten-Vertreter an der Spitze des ehrenamtlichen Selbstverwaltungsgremiums und Arbeitgebervertreterin Cornelia Koch (Südwestmetall). Beide forderten mehr Gestaltungsspielraum für die gesetzlichen Krankenkassen anstatt zunehmender Regulierungen. So sei mehr Wettbewerb um die beste Versorgung möglich.

Ganz oben auf der Agenda stand die Frage nach einer stabilen und langfristigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Spitzmüller begrüßte die kurzfristige Aufstockung des Gesundheitsfonds von sieben auf 14 Mrd. Euro. Klar sei jedoch auch, dass ohne weiterführende Maßnahmen und Reformen langfristig keine finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenkassen erreicht werden könne. Die AOK wünsche sich die Abschaffung der so genannten Regionalkomponente des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA). Diese soll dafür sorgen, dass wohnortbedingte Über- und Unterdeckungen ausgeglichen werden. „Aus unserer Sicht verstärkt die Regionalkomponente jedoch das Ungleichgewicht zugunsten von Regionen mit breiten Angeboten und zum Nachteil von ländlichen Regionen.“

In den bisherigen Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen vermisse er das Thema Pflege, so Whittaker. Aus den Bürgergesprächen während des Wahlkampfes hatte er insbesondere die miteinander verknüpften Themen Kurzzeitpflege und Fallpauschale mitgenommen. Mit der Fallpauschale wird die Vergütung einer Erkrankung und deren Behandlung kalkuliert, unabhängig von der tatsächlichen Verweildauer des Patienten. „Die Fallpauschalen machen die Menschen wütend, insbesondere wenn sie vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen werden“, lautete seine Beobachtung. Spitzmüller, die an dem Abrechnungs-Grundgedanken festhalten möchte, sieht im Ausbau der Kurzzeitpflege einen geeigneten Ansatz, um hier die Versorgung und Zufriedenheit der Patienten zu verbessern: „Wir setzen hier auf den Ausbau einer rehabilitativen Kurzzeitpflege, die den Patienten im Idealfall so fit macht, dass die anschließende Verlegung in ein Pflegeheim überflüssig wird.“

 

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