BRUSTKREBS | Früherkennung ist entscheidend

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04.10.2021 | Schockbefund Brustkrebs – jährlich wird in Deutschland bei rund 70.000 Patienten erstmals die Diagnose gestellt und bei weiteren 6.000 Vor- oder Frühformen entdeckt.

Im Jahr 2020 begaben sich im Landkreis Karlsruhe 143 Frauen, die bei der AOK versichert sind, erstmals wegen der Diagnose Brustkrebs in Behandlung. Im Stadtkreis Karlsruhe waren es 63 Frauen. Während Männer nur sehr selten erkranken, ist Brustkrebs bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Der Trend entwickelt sich jedoch glücklicherweise rückläufig (minus sechs Prozent in BaWü seit 2016).

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Die Krankheit tritt mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Die Prävalenz erreicht mit ca. 75 Jahren ein Maximum (circa 0,4 Prozent). In noch höherem Alter ist sie dann wieder leicht rückläufig. „Frauen ab 30 Jahren haben Anspruch auf eine jährliche Untersuchung beim Frauenarzt oder der Frauenärztin. Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren erhalten alle zwei Jahre eine Einladung zur Mammografie-Untersuchung in einer zertifizierten Einrichtung. Eine Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust“, erklärt Loraine Burkart, eine von vier Psychoonkologinnen vom Sozialen Dienst der AOK Mittlerer Oberrhein. Doch Frauen können auch jenseits der Arztpraxis vorsorgen.

Prävention und Abtasten

Zur Vorbeugung kann ein gesunder Lebensstil beitragen sowie das Vermeiden von Risiken, die eine Frau selbst beeinflussen kann. Auch bei Brustkrebs gilt in vielen Fällen: Je früher er entdeckt wird, desto besser kann er behandelt werden und umso größer ist die Chance auf Heilung. „Deshalb sollten Frauen regelmäßig einmal im Monat ihre Brüste sowie die Lymphknoten in den Achselhöhlen, am Brust- und am Schlüsselbein selbst abtasten und auf Veränderungen achten. Diese Selbstuntersuchung trägt dazu bei, den eigenen Körper besser kennenzulernen und ein Gespür für normale oder zyklusabhängige Veränderungen zu bekommen“, empfiehlt Loraine Burkart. Mit der Aktion „Fühl mal“ zeigt die AOK Baden-Württemberg einfache Anleitungen zur Selbstabtastung. aok.de/kp/bw/fuehl-mal/

Unterstützung erkrankter Frauen

Die Brustkrebsberatungen des Sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein werden immer stärker wahrgenommen. „Eine Brustkrebserkrankung ist gerade zu Beginn mit vielen Ängsten und Fragen verbunden. Jetzt, aber auch im gesamten Verlauf der Erkrankung, kann es guttun, wenn sich betroffene Frauen an eine kompetente Ansprechpartnerin wenden können“, sagt Loraine Burkart. Auf Wunsch werden erkrankte Frauen in dieser schwierigen Lebenssituation von einer persönlichen Brustkrebsberaterin der AOK Mittlerer Oberrhein professionell und individuell begleitet. Als kleine Unterstützungshilfe für erkrankte Frauen wurde das „AOK-Brustbuch“ entwickelt, das detailliert alle wichtigen medizinischen Stationen beschreibt, die Brustkrebspatientinnen durchlaufen. Das AOK-Brustbuch gibt es zum kostenfreien Download unter: aok.de/pk/uni/inhalt/curaplan-brustkrebs-1/

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