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Für unsere Alltags-Helden | Sicherheitsabstand, Plexiglas-Schutzschilder und bargeldlos bezahlen

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27.3.2020 | Endlich: Neue Einkaufsrichtlinien der Landesregierung

Wir wissen es alle: Wir haben eine ganze Reihe neue Heldinnen und Helden in unserem Land. Zum Beispiel die (zumeist) Frauen, die uns seit nunmehr drei Wochen den allergrößten Respekt abfordern. „Danke, das ihr hier sitzt und diesen Job macht!“ Hunderte Kunden am Tag, blick in die Augen, lächeln, Ware über den Scanner ziehen. Auf Wiedersehen! Und immer ist wohl der Gedanke dabei: Hat schon jemand das Virus?

Wie oft haben wir ihnen gewünscht, dass sie wenigstens einen Mindest-Schutz vor sich aufgebaut bekommen, um bei Gesprächen oder unvernünftigen Kunden ein Mindestmaß an Sicherheit zu haben. So langsam erfüllt sich das. Immer häufiger haben die Supermarktbetreiber nun Plexiglasbarrieren aufgebaut.

„Danke, das ihr hier sitzt
und diesen Job macht!“

Endlich ist auch das zuständige Ministerium soweit und bringt eine Verordnung aufs Tapet. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat am heutigen Tag, 27.3.2020, unter Ministerin Hofmeister-Kraut eine Richtlinie für Kassenarbeitsplätze erstellt, an der sich die zuständigen Behörden und Arbeitgeber orientieren können.

Spuckschutz Schwidder Kronau
Bild: Schwidder Werbetechnik, Kronau

Es gelte, “die Menschen an den Kassen und die Kunden mit besonderen Maßnahmen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen”. Die Richtlinie wurde auf Grundlage der Corona-Verordnung der Landesregierung zur Einhaltung von Hygienestandards erstellt und mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg abgestimmt.

Insbesondere gilt

  • 1.   Die Kunden müssen vor Betreten des Marktes und durch Markierungen am Boden auf das möglichst konsequente Einhalten eines Mindestabstands von 1,50 m zwischen den Menschen hingewiesen werden.
  • 2.   Trennvorrichtungen, zum Beispiel aus Plexiglas, sollen zwischen Kassenpersonal und Kundschaft angebracht werden.
  • 3.   Nach Möglichkeit soll auf Bezahlung mit Bargeld verzichtet werden.
  • 4.   Sofern verfügbar, soll dem Kassenpersonal für die persönliche Hygiene die Handdesinfektion am Arbeitsplatz und die Desinfektion der häufig berührten Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände ermöglicht werden.

Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut meint hierzu: Mir ist bewusst, dass nicht alle Maßnahmen sofort optimal umsetzbar sind, weil zum Beispiel das Material noch nicht zur Verfügung steht. Mit einem gemeinsamen Einsatz von Arbeitgebern und Arbeitnehmern kann aber das Machbare realisiert und damit die Ansteckungsgefahr maßgeblich gemindert werden.“

Unser Abbildung zeigt eine Abtrennung, die die Firma Schwidder aus Kronau für Kassenbereiche und ähnlich Situationen entwickelt und an Landfunker zur Weitergabe weiter geleitet hat.

Kontaktdaten: schwidder.de

Weitere Informationen und Links:

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