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Der jüngste Schulpolitische Runde Tisch der SMART-Schule fand in der Forster Schulmensa statt

Forst/Hambrücken | Lußhardt Gemeinschaftsschule hat viele Vorzüge

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30.3.22 | Die Schule ist für uns ein Glücksfall, wir sind froh um diese Schulform“, stellte der Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken Ronnie Schubert beim „Schulpolitischen Runden Tisch“ in Forst fest.

Bürgermeister Bernd Killinger (Forst), Fachbereichsleiter Gottfried Ott (Hambrücken), Schulleiter Stefan Walter und Gemeinderats-Fraktionsvertreter aus Hambrücken und Forst konnten nur beipflichten.

Die interkommunale Gemeinschaftsschule mit all ihren Vorzügen hat sich etabliert. Auch im kommenden Schuljahr wird es wieder eine „Zweizügigkeit“ geben. Jährlich treffen sich die Schule, die Verwaltungsspitzen der beiden Rathäuser und Ratsvertreter zu einem „Schulpolitischen Runden Tisch“ um aktuelle Themen zu vertiefen.

Schulleiter Stefan Walter hob die gute pädagogische Arbeit hervor.

An der Gemeinschaftsschule unterrichten Pädagogen aller Schularten. Die Ergebnisse des letzten Abschlussjahrganges waren überdurchschnittlich. Über 80% der Schulabgänger mit Realschulabschluss oder Versetzungszeugnis nach Klasse 11 besuchen jetzt ein berufliches Gymnasium.

Von Vorteil ist hierbei die Kooperation mit dem JKG in Bruchsal. In die Bildungseinrichtung wurden in den letzten drei Jahren weit über 250.000 Euro in die digitale Ausstattung investiert, das Land hat hierfür Fördermittel aus dem Digitalpakt von 193.000 Euro bereitgestellt. Als einer der ersten Schulen im Land wurde der Medienentwicklungsplan für Fördermittel aus dem Digitalpackt erarbeitet.

Mit der Fertigstellung der Arbeiten rechnet man bis zum Spätjahr

Aktuell läuft gerade der 2. Bauabschnitt. Beide Schulen haben optimale Internetanbindungen und das Netzwerk ist auf die Zukunft ausgerichtet; WLAN ist überall selbstverständlich. Die Lehrerschaft ist mit Laptops ausgestattet, ebenso die Schüler. Die Ausstattung der Klassenzimmer mit digitalen Tafeln oder Bildschirmen, Beamern und Tabletwägen ist im Endspurt.

Für die Schüler wurde ein Schul-Informationssystem eingerichtet, das direkt von der Schulleitung gesteuert wird. „Die Schüler sind immer auf dem neusten Info-Stand“, berichtet Thorsten Moch, zuständig für die Schul-IT. In die Hambrücker Bildungseinrichtung werden die Schüler zusätzlich mit einer CNC Fräsmaschine auf Prüfungen vorbereitet.

Die Serverstruktur wurde komplett erneuert bzw. modernisiert.

„Wir sind in Hambrücken und Forst für die Zukunft gerüstet, unsere SMARTschule bietet optimale pädagogische Voraussetzungen. Darüber hinaus bietet die Mensa in Forst täglich frisches Essen, eine Schwimmhalle und angrenzende Turnhallen runden mit den geräumigen Pausenhöfen den Campus in beiden Kommunen ab. Weitere Optimierungen sind geplant. Die Investitionen in den letzten Jahren in beiden Schulstandorten sind beachtlich.

Waren 2018 nur wenige Laptops, einige Rechner und andere technische Geräte in Betrieb, ist die Anzahl in beiden Einrichtungen zwischenzeitlich auf über 200 Rechner – PC´s, Laptop`s digitale Kameras usw. – angestiegen, was letztendlich zu höherem Supportkosten führt. Auch diese Kosten sollen nach Meinung des „Schulpolitischen Runden Tisches“ künftig in beiden Gemeinden in den Haushalt einfließen.

Schulwunsch ist es auch, die Forster Einrichtung mit Schülerinseln und Medienecken auszustatten.

Erfreulich ist, dass die Stelle des Stellvertretenden Schulleiters mit Thorsten Moch, der seit Jahren mit großem Engagement in der Schule wirkt, besetzt werden konnte. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen war die Öffentlichkeitsarbeit. Die neue, barrierefreie Homepage kommt sehr gut an.

Das Schullogo wurde optimiert und aktualisiert, beliebt ist auch der neue Schulsong. Gut angekommen sind die neuen Flyer. Leider konnte Corona bedingt kein „Tag der offenen Tür“ durchgeführt werden, was gerade für eine Gemeinschaftsschule einen großen Nachteil bedeutet. „Bei unserer Gemeinschaftsschule ist es so, dass Eltern mit ihren Kindern „reinschnuppern“ wollen, um sich von den Vorzügen zu überzeugen.

„Ansonsten wird dann oft die Jahrzehnte bewährte Schulart gewählt“, so Schulleiter Walter. Den freigestellten Schülerbusverkehr wird es auch im kommenden Schuljahr geben, schultäglich fahren Schulbusse von Weiher nach Hambrücken hin und zurück. Getragen wird diese Buslinie von den angrenzenden Gemeinden Ubstadt-Weiher, Forst und Hambrücken sowie vom Landkreis.

Die Fahrkosten für die Schüler sind günstig: 10 Monate à 30 Euro werden erhoben. Auch die Schulsozialarbeit hatte interessante Informationen parat. Durch Homeschooling und Quarantäne wurde beobachtet, dass bei mehreren Schülern der Beratungsbedarf wesentlich gestiegen ist, auch im Grundschulbereich. In Hambrücken sei die Schulsozialarbeit auf 50% ausgedehnt worden, in Forst ist eine 50% Stelle fest implementiert. Weitere Stellenpotentiale werden geprüft, nachdem das Land im Rahmen von „Nachholen nach Corona“ attraktive Förderangebote macht.

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