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Forst | Frostige Temperaturen und Polizei halten vom Demonstrieren auf dem Radl nicht ab.

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11.4.22 | Am Samstagmorgen trafen sich die Bürgermeister aus Kronau, Forst, Ubstadt-Weiher, Bad Schönborn und St.Leon-Rot zur geplanten Fahrrad-Demo und setzten sich so für die Erhaltung der Fahrradwege in der Region ein.

Treffpunkt für alle war der Parkplatz am Waldspielplatz in Forst. Dort erschienen gegen 10 Uhr die Bürgermeister und ihre Anhänger, ob mit E-Bike oder klassisch ohne Antrieb. Insgesamt waren rund 25 Radler motiviert und gut gelaunt am Start zusammengekommen.

Achtung Kontrolle!

Offenbar kommen jedoch auch Bürgermeister nicht drum rum, eine Versammlung anzumelden und Sicherheitsauflagen zu beachten. Denn nach kurzer Zeit stand die Polizei auf der Matte, um die Einhaltung der Sicherheitsauflagen zu überprüfen.
Dies konnte aber schnell abgehadelt werden, sodass es dann auch bald mit den Ansprachen der Bürgermeister Killinger und Burkard losgehen konnte.

„Mit dem Rad ins Bad“

Wir holten uns zunächst nacheinander die Bürgermeister für ein kurzes Statement vor die Linse.
Sie alle unterstützen das Anliegen, die Fahrradwege in der Region zur erhalten und auszubauen. Gerade im Sommer hätten die Gemeiden mit den 5 Seen Attraktionen zu bieten, die gut mit dem Rad zu erreichen sein sollen. Daher auch der Slogan „Mit dem Rad ins Bad“.

Bürgermeister Killinger machte in seiner Ansprache deutlich, dass die Erhaltung der Fahrradwege enorm wichtig für die Region und ihre Bürger sei. Sowohl für Erholungssuchende, wie auch für Pendler sei die Erhaltung des Fahrrad-Netzes in der Region von großer Bedeutung.
Bürgermeister Burkard betonte, dass es mit Belangen des Umweltschutzes nicht vereinbar sei, auf der einen Seite Gewerbegebiete mit Beton zuzupflastern und auf der anderen Seite Fahrradwege verkommen zu lassen oder zurückzubauen. Auch würden die Wege mit Schlaglöchern und anderen Unebenheiten ein gewisses Sicherheitsrisiko für Radler bergen.
Die Kronauer Allee als wichtige Verbindungsstrecke zwischen Forst und Kronau wurde exemplarisch herausgepickt, um das Anliegen zu verdeutlichen.

Ein Vorwurf ging an den Staatsbetrieb ForstBW

Herr Burkard mahnte in seiner Ansprache an, dass seit der Forstreform vor zwei Jahren wirtschaftliche Belange des Staatsbetriebs der Erhaltung der Fahrradwege im Wege stünden.
Gegen diesen Vorwurf konnte sich Herr Schneble, der als Vertreter des Staatsbetriebs ForstBW auch mitradelte, vor Ort verteidigen. Er wies die Anschuldigung, dass der ForstBW aus wirtschaftlichen Interessen die Fahrradwege vernachlässige oder zurückbaue zurück. Beachtet werden müssten aber forstliche Belange. So gelte seit Jahren die Regel, dass Waldwege nicht betoniert würden. Er zeigte sich aber auch verständnisvoll und offen für Gespräche, vor allem im Interesse der Bürger.

Nach dieser Ansprache schwungen sich dann alle aufs Rad und machten sich auf in Richtung St. Leon-Rot, wo noch eine Einkehr geplant war.

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