Forst, 11.11., 11:11 Uhr

Bereits 4 x geteilt!

11.11.23 | Die jüngsten Ereignisse rund um den Bürgermeister von Forst gaben Anlass zum Auftakt der fünften Jahreszeit. Bürgermeister Killinger, der in seiner eigenen „Partei“ an Rückhalt verloren hat, stand im Mittelpunkt der Kritik. Ein gefundenes Fressen für die Narren, um sich darauf einen Reim zu machen.

Als wäre dies nicht Strafe genug, kam nun auch noch das Urteil des Narrengerichts zur Vollstreckung: das Reinigen des Feuerwehrfahrzeugs.

Das Gericht startete pünktlich, nachdem die Böllerschüsse um Elf nach Elf ertönt waren.

Der Bürgermeister trat wasserfest gekleidet und behelmt auf, offensichtlich bereit für seine Aufgabe, umgeben von Narren und unter Aufsicht des Scharfrichters, seine Strafe abzuleisten.

Es folgte ein Überblick über das Ortsgeschehen, bei dem niemand verschont blieb: die Mario-Barth-Gedächtnistür, der Heidesee und natürlich die Malaise des Bürgermeisters samt seinen ehemaligen Verbündeten. Man konnte das Zähneknirschen hören.

Zahlreiche Besucher, teilweise mit dem Karnevalsruf der Forster „Hoppele Hopp“ – vermutlich dem berühmten Forster Sandhasen gewidmet – waren Zeugen der geschilderten Ereignisse.

Dann endlich die Befreiung des Hasen aus der FFC-Kiste, in der er vom Aschermittwoch bis zum 11.11. gefangen war. Mit dem Hasen erschien glücklicherweise auch das Zepter des Prinzenpaares wieder, was eine Regentschaft erst ermöglicht.

Und dann der Moment: Der Bürgermeister begann zu putzen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang es ihm unter Aufsicht und mit musikalischer Begleitung, die Aufgabe letztendlich zur Zufriedenheit zu erfüllen und die Strafe somit als abgegolten zu betrachten.

Was bleibt?

Narren, die eben Narren sind.
Bürgermeister, die sich allem stellen müssen.
Reime, die sich reimen müssen.
Hasen, die eine Auferstehung erleben.
Kurzum: ein Volk für sich, diese Narren.

Zurück

Siehe auch

Große Bildergalerie: Bruchsal im Fasnachts-Ausnahmezustand

Trotz des frischen Windes und des bedeckten Himmels feierten gestern über 17.000 Menschen in Bruchsal …

Hide picture