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Symbolbild Landfunker-Archiv

STUTENSEE | Feuerwehr rettet bei Scheunenvollbrand angrenzende Wohnhäuser

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20.12.21 | Am frühen Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutensee zu einem Scheunenbrand in die Adlerstraße im Stadtteil Spöck gerufen. Für die anrückenden Einheiten der örtlichen Feuerwehr war die starke Rauchentwicklung weithin sichtbar.

„Wir fanden eine Scheune im Vollbrand vor und der Brand drohte auf die beiden angrenzenden Wohnhäuser überzugreifen“, berichtete der Gruppenführer auf dem ersten Löschfahrzeug der Abteilung Spöck. Für die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrangehörigen galt es daher in der Erstphase ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser zu verhindern. Mit mehreren B-, C und einem Wenderohr ist dies dann auch gelungen.

Das Brandobjekt befindet sich in dem sehr eng bebauten älteren Ortsbereich des Stadtteiles. Die Besatzung eines weiteren Löschfahrzeuges gelangte über den Hof der Gaststätte „Adler“ zum Brandobjekt und unterstütze von dieser weiteren Seite die Löschmaßnahmen. Zur Unterstützung wurden weitere Löschfahrzeuge und die Drehleiter aus allen Abteilungen der Feuerwehr Stutensee sowie die Drehleiter aus Linkenheim-Hochstetten eingesetzt. Insgesamt waren unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Mack 85 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK mit 17 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Scheune wurde bei dem Brandereignis fast vollständig zerstört. Ein in der Scheune abgestellter Traktor wurde ebenso beschädigt wie die Anhänger, die sich ebenfalls in der Scheune befanden. Lediglich das Dach über der Terrasse eines der angrenzenden Wohnhäuser geriet ebenfalls in Brand und konnte aber rasch gelöscht werden. „Eine Fensterscheibe ist gesprungen, aber sonst sind keine Schäden an der Wohnung entstanden“, berichtete der Trupp der Feuerwehr, der regelmäßig mit der Wärmebildkamera das Wohnhaus auf Brandeinwirkungen kontrollierte. An dem weiteren Wohnhaus entstanden keine Schäden.

Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Einsatzkräfte mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und sieben Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaft Spöck an der Einsatzstelle. „Beim dem Brand hat sich niemand verletzt und die Bereitschaft Spöck hat für die eingesetzten Feuerwehrleute wärmenden Getränke bereitgestellt“, berichtet Max Gay, organisatorischer Leiter Rettungsdienst vom DRK.

Mehrere Streifenwagen mit fünf Beamtinnen und Beamten vom Polizeireviert Karlsruhe-Waldstadt waren an der Einsatzstelle. Die Adlerstraße musste von der Polizei während der Löscharbeiten vollständig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Hinweise zur Brandursache konnten von der Polizei derzeit noch nicht festgestellt werden. Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Molitor machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Einsatzkräfte und dem Ausmaß des Brandes.

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