“ES WERDE SPORT” | Ab heute können wir wieder gemeinsam Schwimmen, Tanzen und Gewichte stemmen

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01.06. | Ab Dienstag, dem 2. Juni, können wieder alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen öffnen. Zudem können Schwimm- und Hallenbäder sowie Thermal- und Spaßbäder öffnen, um Schwimmkurse und Schwimmunterricht anzubieten und Prüfungen abzunehmen.

Der erlaubte Betrieb umfasst auch Nebenanlagen, die untergeordnet und für den Betrieb notwendig sind, insbesondere Sekretariat und Toiletten.1 Voraussetzung für die Aufnahme des Betriebs ist die Wahrung von Grundsätzen des Infektionsschutzes, was mithilfe von verschiedenen Auflagen sowie den weiterhin strikt geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen erreicht werden soll.

Was sagen die Sportbegeisterten aus der Region?

Überwiegend positiv wurden die Lockerungen auch von Menschen im Landfunker-Gebiet aufgenommen. Wir unterhielten uns mit einigen Sportbegeisterten und sammelten Stimmen, wie sie in Zeiten von Corona ohne öffentliche Sportstätten ihre Leidenschaft ausübten und wie sie nun den Öffnungen und Lockerungen entgegenstehen:

Mike aus Bruchsal: 

Als die Schließung der Fitnessstudios bekannt wurde, war Mike gerade im Studio. Zwar durfte er sein Training noch beenden, bekam jedoch sogleich mitgeteilt, auf Workouts im Studio eine unbestimmte Zeit verzichten zu müssen. Keine gute Nachricht für den Studenten, für den Sport eine essentielle Rolle in seinem Alltag darstellt. Glücklicherweise bot sich im Homegym seines Vaters die Gelegenheit, nahezu im gleichen Umfang (4-5 Mal die Woche) weiter trainieren zu können. So musste er nicht auf seine Leidenschaft verzichten und vermisste dadurch das Studio in Bruchsal weniger, als er es zu Beginn der Coronakrise vermutete.
Aufgrund der guten Möglichkeiten in den eigenen vier Wänden trainieren zu können, wartet Mike nun nach der Bekanntgabe der Lockerungen zunächst die Umsetzung der Auflagen in seinem Studio ab. Erst dann entscheidet er, wie und wo er zukünftig seinem Hobby nachgehen wird. Ein Argument für das Training außerhalb des Homegyms, sei das Wiedersehen und gemeinsame Workout mit Freunden und Bekannten im öffentlichen Studio, so der 23-Jährige.

Gloria aus Untergrombach:

Fotos: pr.

Die Schließung der Studios sehr bedauert, hat auch Gloria aus Untergrombach. Zwei Mal die Woche war die sie bei ihrer Pilatesgruppe, um sich mit einem systematischen Ganzkörpertraining fit zu halten. Da dies jedoch nicht mehr möglich war, ging sie gelegentlich Radfahren, um Sport und Bewegung in Zeiten von Corona nicht vollständig missen zu müssen.
Über die Lockerungen der Sportstätten freut sich Gloria riesig, da sie dadurch bald wieder ein Teil ihrer Pilatesgruppe sein kann. Solange Abstands- und Hygienemaßnahmen angemessen umgesetzt werden können, spricht für sie auch nichts dagegen, sondern sogar dafür, den Leuten ein Stück Normalität zurückzugeben. Insbesondere als Alltagsmittel gegen Stress und Unwohlsein, schätzt sie den Sport.

Hannah aus Bruchsal:

Am Tag, an dem die Schließung der Studios bekannt gegeben wurde, wollte Hannah aufgrund eines ermüdenden Arbeitstags eigentlich nicht mehr zum Training. Doch als sie damals mitbekam, dass ab dem morgigen Tag ein Training nicht mehr möglich sei, fuhr sie sofort ins Studio, um die letzte Möglichkeit eines Workouts zu nutzen. Nach ihrer Crossfit-Einheit war Hannah sofort klar, dass sie nicht nur auf unbestimmte Zeit den Sport als Ausgleich ihres Alltags, sondern auch ihre Trainingsfreunde stark vermissen würde.
Zwar absolvierte die 23-Jährige nach Schließung der Studios ein paar Workouts zuhause und ging wieder vermehrt joggen, doch fehlte ihr ohne die entsprechende Umgebung mitsamt des Studioequipments die Motivation. Deshalb freut sie sich sehr, bald wieder vor Ort im Studio trainieren zu können und ist dabei gerne bereit, die entsprechenden Auflagen und Vorgaben einzuhalten. Im Vordergrund steht die Möglichkeit den Sport wieder als festen Bestandteil in ihrem Alltag integrieren zu können.

Dominik: 

Für Dominik dreht sich in seiner Freizeit alles rund um das Thema Fitness und Bodybuilding, weshalb auch für ihn die Schließung der Studios ein großer Einschnitt in seinen Alltag bedeutete. Doch nicht überrascht war er von den Maßnahmen zum Infektionsschutz und befasste sich deshalb schon einige Tage vor Bekanntgabe der Schließungen mit Alternativen zur Ausübung seiner Leidenschaft.
Da für ihn ein Verzicht auf Krafttraining undenkbar war, nutzte er die Möglichkeiten seiner eigenen Wohnung: Mithilfe seiner langjährigen Trainingserfahrung stellte er sich ein eigenes Homegym zusammen, das ihm ein nahezu vollumfängliches Training ermöglichte. Wertgeschätzt hat er dadurch auch die Zeitersparnis und Freiheiten, die er durch das Training zu Hause gewonnen hat und weshalb er der Öffnung der Studios unaufgeregt entgegensieht. Zusätzlich spreche aktuell auch eine Auflage gegen seine regelmäßige Wiederkehr in öffentliche Studios: Da der 28-Jährige seine Einheiten stets vor der Arbeit absolviert und Duschen noch nicht möglich ist, bleibt für ihn das Training zu Hause zumindest zunächst die bessere Option.

Karar aus Forst: 

Durch den Sieg bei den deutschen CrossFit-Open, darf sich Lehramtsstudent Karar Margrander aus Forst als aktuell “fittester Deutscher” bezeichnen. Unser Schwestermedium von KraichgauTV besuchte den Athlet bereits vor einigen Wochen bei seinem Training in der Luparo Box in Ubstadt-Weiher. Seitdem hat sich aber auch für den Ausnahmeathlet aufgrund der Schließungen der Studios, die er in Anbetracht des Situation als vollkommen richtig und wichtig empfand, einiges verändert.
Sein Training hat der 28-Jährige in die eigenen vier Wände verlegt, wo er bereits vor Coronazeiten auf ein eigenes Homegym zurückgreifen kann. Dort konzentriert er sich vor allen Dingen auf turnerische Übungen, die zusammen mit einem Fahrrad-Ergometer eine zentrale Rolle in seinem Trainingsplan einnehmen. Ganz unabhängig von seinem gut ausgestattetem Homegym, freut sich Karar sehr auf die Öffnung der Luparo Box – dem Studio seines Vertrauens. Dabei sei ein korrekter und respektvoller Umgang mit den Auflagen und Hygienevorschriften wichtig, um auch mittelfristig weiter in öffentlichen Studios trainieren zu können. Denn zu Hause macht es nicht halb so viel Spaß wie das gemeinsame und gesellige Trainieren mit dem “Wolfsrudel”, so Karar.

Ihr wollt mehr über Karar erfahren? Wir haben ihn beim Training mit unserer Kamera begleitet:

https://landfunker.de/karar-margrander-crossfit-video-ubstadt-weiher-fittester-mann-aus-ganz-deutschland/

Die genauen Auflagen findet ihr hier:

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Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

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