• Posaunenchor Heidelsheim, Bruchsal

  • Lebenshilfe Sinsheim e. V., Sinsheim

  • Dr. Dieter Hassler, Bruchsal

  • FabLab Bruchsal e. V., Bruchsal

  • Belegschaft Alpenland Haus der Betreuung und Pflege, Bad Rappenau

Ehrenamtspreis der Sparkasse Kraichgau | „Corona-Helden sind ein Vorbild unserer Gesellschaft“

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26.11.20 | Sie haben Community-Masken genäht, mit kleinen Konzerten einen ganzen Ort erfreut und für ihre Nachbarn eingekauft: In einer Zeit, die die Gesellschaft von heute auf morgen vor ungeahnte Herausforderungen gestellt hat, haben viele Bürgerinnen und Bürger Zivilcourage und Mut bewiesen, um für ihre Mitmenschen da zu sein.

Genau deshalb hat die Sparkasse Kraichgau den Bürgerpreis dieses Jahr umgewidmet und unter dem Motto „Gemeinsam da durch – Engagement in Zeiten von Corona“ den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Ehrenamtspreis „Corona-Helden“ ausgeschrieben. Eine Jury aus Vertretern der Trägerkommunen der Sparkasse Kraichgau, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Danyal Bayaz sowie den Badischen Neuesten Nachrichten und der Rhein-Neckar-Zeitung wählte die Corona-Helden aus. Die Preise wurden am 23. und 24. November im Rahmen von Einzelverleihungen in Bruchsal und Sinsheim vergeben.

Über 50 eingereichte Bewerbungen hätten gezeigt, so Norbert Grießhaber, wie wichtig es vielen Menschen in der Region ist, sich für andere einzusetzen. Besonders bemerkenswert sei gewesen, dass sich die verschiedenen Initiativen über alle Generationen hinweg erstreckten: So haben sich beispielsweise junge Menschen für Risikogruppen engagiert, während Senioren Schüler bei den Hausaufgaben oder mit Nachhilfe unterstützt haben. „Sie alle haben Entschlusskraft, persönlichen Einsatz und Kreativität an den Tag gelegt, um für ihre Mitmenschen da zu sein. Sie sind ein Vorbild unserer Gesellschaft“, betonte Grießhaber.

 

Kurzporträts der Preisträger 2020

  • Freiwillige Helfer Seniorenheim Schönblick: Gerlinde Dittes, Michaela Landmesser, Valentin Mattis – haben sich als freiwillige Helfer gemeldet und die Pflegekräfte und die Leitung des Seniorenheims über mehrere Wochen unter anderem im pflegerischen Bereich unterstützt. Auch nach dem Dienst waren sie für die Bewohner wichtige Ansprechpartner, da kein Besuch von Angehörigen möglich war.
  • Posaunenchor Heidelsheim, Bruchsal – hat über einen sehr langen Zeitraum täglich mit Musik von Balkonen und Straßenecken, in der Familien- oder Hausgemeinschaft seine Zuhörerinnen und Zuhörer unterhalten und so etwas Heiterkeit und Ablenkung in die schwierigen Wochen des „Lockdowns“ im Frühjahr gebracht.
  • FabLab Bruchsal e. V., Bruchsal – haben über 6.000 Gesichtsschilder für Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen mit dem 3D-Drucker gefertigt und kostenlos verteilt. Dafür waren sie täglich im Einsatz, teilweise von morgens bis abends, ohne dafür einen finanziellen Gegenwert zu erhalten.
  • Belegschaft Alpenland Haus der Betreuung und Pflege, Bad Rappenau – Als im März eine Quarantäne über das Alpenland Haus der Betreuung und Pflege verhängt wurde, hieß dies für die Belegschaft, dass sie fast sieben Wochen lang nur noch zur Arbeit und wieder nach Hause fahren durften, ohne weitere Zwischenstopps, ohne Kontakt zu anderen Personen. Trotz dieser schwierigen Arbeitsbedingungen kümmerte sich die Belegschaft weiterhin gut um die Bewohner und übernahm zusätzlich die Arbeit von erkrankten Kollegen.
  • Dr. Dieter Hassler, Bruchsal – Nachdem sich zu Beginn der Pandemie zeigte, dass die Entnahme der Nasen-Rachen-Abstriche zu großen organisatorischen und hygienischen Problemen in den Arztpraxen führen würde, hat Dr. Dieter Hassler die Initiative ergriffen und die Organisation der zentralen Teststelle in Bruchsal in die Hand genommen und so die niedergelassenen Ärzte in der Umgebung entlastet.
  • Maria Wilhelm, Hambrücken – Gleich zu Beginn des „Lockdowns“ im März hat sie ihre Flüchtlingshilfe in eine „Hilfe für alle“ umfunktioniert. Mit weiteren Helferinnen und Helfer hat sie einen Einkaufsservice für ältere und hilfsbedürftige Menschen in Hambrücken angeboten und über 600 Alltagsmasken mit einem syrischen Mädchen genäht. Auch für die Geflüchteten war sie weiterhin die ganze Zeit eine zuverlässige Ansprechpartnerin.
  • Initiative „Forschd hilft“, Forst – junge Helfer haben Menschen in Forst während des Corona-Lockdowns und darüber hinaus unterstützt, die zu Risikogruppen gehören, z. B. Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Vorerkrankungen oder Seniorinnen und Senioren. Mit ihrem Einkaufs- und Hilfeservice haben sie so außerdem noch Personen entlastet, die durch die Corona-Beschränkungen oftmals mehrere Angehörige zu versorgen hatten.
  • Lebenshilfe Sinsheim e. V., Sinsheim – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten seit der Corona-Pandemie an ihrem Limit, um die Bewohner mit Handicap in den Wohnheimen und Wohngruppen weiterhin vollumfänglich zu betreuen. Sie machen zusätzliche Schichten, damit die Bewohner jederzeit ihre Bezugsperson haben und sich wohl und geborgen fühlen.

 

 

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