DIGITALISIERUNG | Mit “Smart L.E.A.F.” in die Zukunft

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05.10.2020 | Mit dem Spatenstich im Mai 2019 und der Fertigstellung der Filterelementfabrik im Sommer 2020 als Standorterweiterung in Kraichtal hat ARGO-HYTOS einen Meilenstein in der Digitalisierung der eigenen Wertschöpfungskette erreicht.

Am 30.04.2020 wurden die baulichen Maßnahmen für den Erweiterungsbau, der digitalen Filterelementfabrik «Smart L.E.A.F.», erfolgreich und termingerecht abgeschlossen. Nach elf Monaten Bauzeit konnte im Sommer 2020 mit der Installation der Betriebsausstattung begonnen werden, bevor im August 2020 dann der offizielle Einzug erfolgen konnte.

Bis dahin wurden neben der Lagertechnik und verschiedener anderer Betriebsmittel auch die Hardware zur Digitalisierung der Produktionsabläufe installiert sowie die neuen Abläufe getestet. Smart L.E.A.F. steht dabei für schlanke, digitale Prozesse zur Herstellung von Filterelementen.

„Die Filterelementfabrik Smart L.E.A.F. ist ein wesentlicher Baustein in einem Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung und Digitalisierung des Standorts Kraichtal-Menzingen sowie das Musterbeispiel einer digitalen Fabrik für die gesamte ARGO-HYTOS Gruppe“, so Dr. Marcus Fischer, COO der ARGO-HYTOS Gruppe.

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ARGO-HYTOS ist eine mittelständische Unternehmensgruppe. Sie entwickelt und produziert mit rund 1400 Mitarbeitern in sechs Produktionswerken in Deutschland, der Tschechischen Republik, Indien, Polen und China Standardkomponenten sowie intelligente Systemlösungen für die Fluidtechnik. Besonders in der Mobilhydraulik hat sich das Unternehmen zu einem der internationalen Marktführer entwickelt.

Effizient ist nicht nur das Innenleben der Filterelementfabrik, sondern auch das Gebäude selbst. Für die Temperierung der Hallen und Räume kommen reversible Luft-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, welche ergänzt durch eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nachhaltig für ein gutes Klima sorgen. Abgerundet wird das Energiekonzept mit einer Thermo-Sandwichwandfassade für die Gebäudedämmung.

Dies sind noch nicht die einzigen interessanten Fakten zur Bauausführung:

  •  Mit dem Gebäude wurden ca. 3‘850 m² Fläche überbaut und ca. 3‘940 m² Netto-Grundfläche geschaffen.
  •  Für die Gründung wurden 591 Rüttelstopfsäulen erstellt, sowie 1‘775 m Bohrlängen für die Bohrpfähle aufgewendet.
  • Insgesamt wurden 3‘500 m³ Erde bewegt.
  • 598 m³ Beton wurden allein für die Hallensohle eingebracht.
  • Für das Tragwerk wurden 52 Tonnen Stahlbau-Binder verbaut.
  • 23‘560 m Kabel & Leitungen wurden im und am Gebäude verlegt.

Im August 2020 erfolgte der Umzug der Filterelementfertigung im Zeitraum von 11 Arbeitstagen in insgesamt 336 Arbeitsstunden, an denen beinahe 40 Arbeitsplätze und 19 Maschinen umgezogen wurden.
Nach dem Umzug konnte die Produktion in der neuen Halle erfolgreich und planmäßig starten.

 

 

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