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CVJM Summit Gottesdienst Treppenhaus
Summit feierte an ungewöhnlichen Orten Gottesdienst wie hier im Treppenhaus des CVJM-Lebenshauses mit Kai Günther. Foto: Albrecht Röther

CVJMer aus ganz Baden holten sich Impulse beim Leitungskongress “Summit” im CVJM-Lebenshaus

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Unteröwisheim | 21.11.2019 | “Leiten ist eine Kompetenz, die man lernen kann und muss”, sagt Matthias Kerschbaum, Generalsekretär des CVJM Baden. “Deshalb veranstalten wir jährlich “Summit”, die Leiterschaftstage des CVJM Baden, um den Verantwortlichen in unseren Ortsvereinen praktische Hilfestellung zu geben.”

Beim jüngsten Leitungskongress kamen rund 150 CVJMer aus ganz Baden zusammen unter dem Thema “Geistesgegenwärtig leiten”. “Leiten hat in christlichen Organisationen wie dem CVJM noch eine zusätzliche Dimension, nämlich, dass wir mit dem Einfluss Gottes auf unsere CVJM-Arbeit rechnen und uns von dem Geist Gottes inspirieren lassen”, sagt Kerschbaum erklärend zum Thema. Dieses wurde an drei Tagen entfaltet mit Impulsreferaten, in Seminar- und in Gesprächsgruppen. Ein Forum eröffnete Summit mit Gesprächspartnern, die Leitung ausüben in ganz unterschiedlichem Umfeld.

Auf dem Podium saßen Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom baden-württembergischen Ministerium ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, neuer Leiter des Bildungsreferates der Evangelischen Landeskirche in Baden, Friedhelm Seiler, Geschäftsführer der Firma Easysoft, Oliver Stier vom Vorstand des Christlichen Jugenddorfwerks CJD sowie Sandra Gössl CVJM-Sekretärin aus dem CVJM Mannheim. Sie berichteten aus ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich und trugen so ein sehr buntes Bild von Leitung zusammen. Dabei wurde deutlich, dass Leitung immer mit Verantwortung und Entscheidungen zu tun hat. Fragen aus dem Publikum, via Smartphone und Internet ans Podium gestellt, sorgten für weitere Impulse und eine große Praxisnähe.

CVJM Summit Unteröwisheim 2020
Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum Summit 2019 nach Unteröwisheim gekommen – hier in großer Runde im Schlosskeller des CVJM-Lebenshauses

Summit dient als Leitungskongress dazu, das Netzwerk zwischen den Ortsvereinen und Vorständen zu stärken und sich Anregungen für die eigene Arbeit vor Ort zu holen. “Dazu verhalf die sehr heterogene Zusammensetzung der Teilnehmerschaft”, sagte Robin Zapf vom Leitungsteam des Kongresses und Geschäftsführer des CVJM Baden. “Bei Summit verbinden sich langjährige Erfahrung mit neuen Ideen, jüngere mit älteren CVJMern, große und kleine Ortsvereine.” Es wurde deutlich, dass Leitung eine gemeinsame Aufgabe ist und keine einsame sein darf. Leitung braucht Austausch, Diskussionskultur und gegebenenfalls auch Korrektur. “Leiten im CVJM wie auch in anderen christlichen Organisationen heißt, Neugierig zu sein auf Gottes Geistesgegenwart”, sagte Prof. Dr. Reiner Knieling, Leiter des Gemeindekollegs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschland (VELKD) in seinem Impulsreferat. “Es bedeutet, auf verschiedene Geistäußerungen zu hören. Sich mit den Mischungen vertraut zu machen. Gemeinsam Geister zu unterscheiden und Gegensätzlichkeit auszuhalten.” In dieser Ausrichtung gelte es Entscheidungen zu treffen.

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