Corona-Virus Tröpchenbildung Sprechen Schreien

CORONA | Video zeigt Tröpfchenverteilung beim Sprechen mit und ohne Maske

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22.5.2020 | Nach allgemeinem Wissenstand überträgt sich das Corona-Virus durch Tröpfcheninfektion. Tröpfchen, die das Virus beinhalten, werden nicht nur durch Niesen und Husten ausgestoßen, sondern auch durch lautes oder sogar leises Sprechen. Nach einer aktuellen Studie sollen diese Tröpfchen in geschlossenen Räumen noch bis zu 10 Minuten in der Luft schweben können.

Die Experten im März: Masken helfen nicht, sind eher kontraproduktiv

Wurden wir alle zu Beginn der Krise – bewusst oder unwissentlich – noch falsch über die Nutzung und Wirksamkeit von Masken informiert, so ist es aktuell sogar in vielen Situationen Pflicht eine Mund-Nasen-Maske zu tragen. Welche Wandlung und welcher Vertrauensverlust uns die nationalen und internationalen Virusexperten hier beschert haben. Dieses Vertrauen wieder herzustellen wird am ehesten durch Studien nach wissenschaftlichen Regeln und unter Gegenprüfung gelingen.

Die Experten im Mai: Maskenpflicht in geschlossen Räumen ist unumgänglich

Die Landfunker-Redaktion hat schon im März eine Aktion “Maske zeigen” zur Herstellung und Nutzung von Masken veröffentlicht, zu einem Zeitpunkt, als das RKI noch von Masken abriet. Mit wissenschaftlichen Hinweisen auf Notwendigkeit und Wirksamkeit hingewiesen. Ebenso haben wir Listen von Masken-Initiativen veröffentlicht. Mittlerweile ist diese Wissen Allgemeingut – und bis auf ein paar hartnäckige Mitmenschen, die ohne Zweifel sind – machen die meisten Menschen bereitwillig mit beim Maskentragen.

Laserlicht zeigt Tröpfchenverteilung

Unsere Redaktion hat heute ein Experiment entdeckt, welches sehr anschaulich zeigt, wie Tröpfen bei Sprechen verteilt werden. Oder eben nicht, wenn man eine Maske aufsetzt! Ein Forscher-Team des amerikanische National Institutes of Health geleitet von Valentyn Stadnytskyi visualisierte die Verteilung von Tröpfchen bei lautem und leisen Sprechen, mal mit mal ohne Maske.

Eine Testperson spricht in einem geschlossenen Raum 25 Sekunden lang den Satz „Stay healthy“ (bleib gesund). Ein Laser beleuchtete dabei die aus dem Mun austretenden Tröpfchen, wodurch sie sichtbar gemacht und gezählt werden konnten. Laut Aussage der Studie blieben die Tröpfchen zwölf Minuten lang in der Luft, so die Forscher in einer Studie, die vor wenigen Tagen im Fachblatt „PNAS“ erschienen ist.

Danach gehen die Forscher davon aus, dass im Hinblick auf die bekannte Konzentration des Coronavirus im Speichel eine laut sprechende Person jede Minute mehr als 1.000 virusbelastete Tröpfchen produzieren kann. In geschlossenen Räumen können sich diese Tröpfen bis zu acht Minuten oder länger in der Luft schwebend bleiben.

Video zeigt drastischen Unterschied beim Sprechen mit und ohne Maske

In Video oben ist ein deutlicher Unterschied zwischen laut und leise und vor allem beim Tragen von Masken zu sehen. Für alle Befürworter des Maskentragens ein augenscheinlicher Nachweis zur Wirksamkeit. Das Video zeigt im zweiten Teil die gesamte Szene noch einmal in Zeitlupe.

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