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Bruchsal/Wolfsburg | Wo Jugendliche über „moralische Maschinen“ diskutieren

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Nachbericht | „Heisenberger“ beim „Climate Action Project“ in Wolfsburg

Im März fand in Wolfsburg, auf dem Gelände der VW-Autostadt, die vierte Fortbildung zum „Climate Action Project“ (CAP) statt, an der die Schülerinnen Fiona Reinelt vom Heisenberg-Gymnasium (HBG) Bruchsal und Sandra Wolff vom HBG Ettlingen gemeinsam mit den Lehrkräften Vera Honert und Dietmar Muser teilnahmen.

Der Auftakt am ersten Tag diente dazu, zunächst Impulse von der Klimakonferenz in Katowice aufzunehmen und über die Aktionen „Fridays for Future“ und den Mut von Greta Thunberg zu diskutieren. Danach informierte Frau Anna Steinkamp über die Arbeit und die aktuelle Situation bei der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK). Die DUK bietet den CAP-Schulen exklusiv ein Folgeprojekt zum Thema Klimawandel an und hofft auf eine Vernetzung zwecks Erfahrungsaustausch unserer bisherigen Arbeit.

Im Anschluss standen das Vorantreiben der Vernetzung der CAP-Pilotschulen, das Finden eines Logos und die Planung eines gemeinsamen Auftritts in der Öffentlichkeit auf dem Programm. Als Handicap erwies sich dabei die Tatsache, dass immer wieder neue Lehrkräfte und auch Schülerinnen und Schüler an den Fortbildungen teilnehmen, was für den „Whole School Approach“ zwar wünschenswert ist, aber den Findungsprozess gemeinsamer Ideen erheblich erschwert. Erfreulicherweise kann das CAP-Projekt bis zum Jahr 2021 fortgeführt werden, so dass noch genügend Zeit zur Verwirklichung der angestrebten Ziele verbleibt.

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Am zweiten Tag wurden am Vormittag zahlreiche Workshops angeboten, z.B. ein Ideenwettbewerb mit dem Thema „Zukunftsfähige Stadt“, eine Diskussionsrunde über „Moralische Maschinen“ sowie nachhaltiges Kochen oder „Essen der Zukunft“. Die Workshops wurden von Experten angeleitet, die uns auf den neuesten Wissenstand brachten und uns somit bestens gerüstet zu regen Diskussionen über die interessanten Sachthemen animierten.

Nachmittags wurde mit Hilfe von Greenpeace, unter der Leitung von Thomas Hohn und seinem Team, der gemeinsame bundesweite Auftritt der CAP-Pilotschulen konzipiert und geplant.

Am Abend fand dann die Vorstellung der Ideen aus dem Projekt „Zukunftsfähige Stadt“ statt. Die sachkundige Jury bestand aus dem Oberbürgermeister der Stadt Wolfburg (Andreas Mohrs), einer Vertreterin des Niedersächsischen Kultusministeriums (Claudia Dierkes-Hartwig), einem Vertreter der Autostadt Wolfsburg (Joachim Dettmann) sowie aus einem Trainee der Autostadt und einer Schülerin und Schüler aus dem CAP-Projekt.

Drei fiktive Ideen haben es bis ins Finale geschafft. Im Zentrum des Wettbewerbs stand aber nicht der Sieg, sondern die Möglichkeit zur offenen Diskussion im Anschluss, in der nicht nur der Oberbürgermeister bei Fragen zur umweltfreundlichen Städteplanung in Nachbarschaft zur VW-Autostadt als Produktionsstätte und Arbeitgeber ganz schön ins Schwitzen kam.

Abschließend, am dritten Tag der Fortbildung, einigten sich die 26 UNESCO-CAP-Pilotschulen nach langem Ringen und Diskutieren auf ein gemeinsames Logo, einen Hashtag, eine schulkonforme Plattform zur Vernetzung beziehungsweise zum Ideenaustausch für schulinterne UNESCO-Projekte und eine gemeinsame bundesweite Aktion im weiteren Jahresverlauf.


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