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Bruchsal | Stadtbibliothek in Zeiten von Corona

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27.03.2020 | Die Stadtbiliothek Bruchsal vergibt aufgrund der Corona-Krise kostenlose Schnupperausweise. Dieser ermöglicht das kostenfreie Ausleihen digitaler Medien bis zum 15. Juni. 

Die einen versorgen sich mit Nudeln, die anderen mit Toilettenpapier. Wieder andere haben sich in weiser Voraussicht mit Lesestoff und anderen Medien eingedeckt. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Kinder, wenn sie jetzt zu Hause sind, wegen der “verlängerten Osterferien”. Mit Schließung der Buchläden und der Stadtbibliothek als öffentlicher Einrichtung sind aber plötzlich die Nachschubwege abgeschnitten.

Die Corona-Zeit macht deutlich, welch wertvolle Einrichtung die Stadtbibliothek Bruchsal ist. Dies gilt gerade jetzt wegen der großen Zahl von rund 50.000 Medien wie Bücher, Hörbücher, CDs, DVDs, CDROMs und Wii-Spiele, die man ausleihen kann oder die mehr als 25.000 digitalen Medien der Onleihe.”Allen Bürger/-innen, die noch keinen Leseausweis der Stadtbibliothek besitzen, bieten wir ab sofort einen kostenlosen Schnupperausweis an für das digitale Angebot”, sagt Sabine Freiwald, Leiterin der Stadtbibliothek. „Der Schnupperausweis ist bis 15. Juni befristet, der Tag, bis zu dem auch die aktuelle Corona-Verordnung der Landesregierung gilt.”

Die Anmeldung erfolgt per Mail an stadtbibliothek@bruchsal.de. Als Antwort erhält man eine Ausweisnummer und ein Passwort, womit man sich dann im genannten Zeitraum einloggen kann, um Medien auszuleihen.

Im Angebot des Onleihe-Portals (www.onleihe.de/more) stehen Romane, Sachbücher und Hörbücher, aber auch tagesaktuell überregionale Zeitungen und jede Menge Zeitschriften, die man mit E-Reader, Tablet, Smartphone, Laptop oder PC lesen kann. Darüber hinaus bietet die Internetplattform Pressreader Zugang zu über 7.000 Zeitungen und Zeitschriften aus 150 Ländern in 64 Sprachen. Schüler/-innen und andere Interessierte finden Informationen und Lernstoff in den entsprechenden Datenbanken.

Versäumnisgebühren fallen nicht an

Mit der Schließung der Bibliothek kann man auch keine Bücher mehr zurückgeben. Der Briefkasten ist gleichfalls zu. Versäumnisgebühren fallen deshalb aber nicht an. „Die Leser/-innen können sich mit der Lektüre Zeit lassen“, sagt Freiwald, „denn sie brauchen die Bücher und andere Medien erst nach Wiederöffnung abgeben und keine zusätzlichen Gebühren zahlen. Gebühren, die bereits vor der Schließung entstanden waren, sind allerdings bei der Rückgabe fällig.”

Bestellungen können natürlich derzeit nicht ausgegeben werden, aber die Medien bleiben vorgemerkt und man kann sie innerhalb von 14 Tagen nach Wiederaufnahme des Bibliothekbetriebs abholen.

Pressemeldung der Stadt Bruchsal vom 26. März 2020.

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