Riesenrad Bruchsal 2020 (Foto Simon Dattke)

Bruchsal | Stadt tritt Klimaschutzpakt des Landes bei

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19.04.2021 | „Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen und nicht nur sagen, es muss etwas für die Umwelt getan werden. Wir wollen auch aktiv als Stadtverwaltung etwas tun“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

„Die Klimabilanz der Bundesregierung, die vor Kurzem vorgestellt wurde, hat gezeigt, dass Deutschland sein Klimaschutzziel für das Jahr 2020 nur infolge der Corona-Pandemie erreicht hat. Doch darauf können wir uns nicht ausruhen.“

Aus diesem Grund hat die Stadt Bruchsal die unterstützende Erklärung zum Klimaschutzpakt des Landes Baden-Württemberg unterschrieben. Darin setzt sich die Stadtverwaltung zum Ziel, bis zum Jahr 2040 weitgehend klimaneutral zu werden. Denn auch in Zeiten von Corona soll der Klimaschutz nicht zu kurz kommen.

Beitrag zur Klimaneutralität

So möchte die Stadt Bruchsal unter anderem in den Bereichen Energieeffizienz von Gebäuden, erneuerbare Energien, nachhaltige Beschaffung inklusive Fuhrpark und mobiles Arbeiten ihren Beitrag zur Klimaneutralität leisten. Jüngstes Beispiel ist die Zustimmung des Gemeinderates zum Anschluss des Schönborngymnasiums an das Fernwärmenetz Belvedere.

Klimaschutzmaßnahmen wie das Fernwärmeprojekt Südstadt mit über 80 Prozent erneuerbarer Energien und dem e-Carsharing-Projekt „zeozweifrei unterwegs“ wurden bereits auf den Weg gebracht beziehungsweise weitgehend realisiert. Im Januar vergangenen Jahres hat der Gemeinderat im Rahmen des European Energy Award (eea) die „Bruchsaler Klimaschutzziele 2050“ als Grundlage für die kommunale Klimaschutzpolitik verabschiedet.

Klimaschutz auf allen Ebenen voranbringen

„Wir sind als Kommune im Klimaschutz bereits aktiv und möchten diese Aktivitäten weiter ausbauen. Mit dem Beitritt zum Klimaschutzpakt werden wir vom Land auch noch mit höheren Förderquoten unterstützt “, so Dorit Helms, die bei der Stadt Bruchsal im Bereich Energiemanagement tätig ist. Nun hoffen die Verantwortlichen bei der Stadt Bruchsal damit Signale für weitere Akteure in der Stadt zu setzen, um auf allen Ebenen den Klimaschutz voranzubringen.

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EIN KOMMENTAR

  1. Super, das ist das mindeste was wir tun können, wir sind nur ein bisschen spät aufgewacht

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