Rente Rentenberatung
Hildegard Fehrenbach

Bruchsal | Rente! Und jetzt?! – Rentenberatung

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Altersrente! Was gilt es zu beachten, was wird benötigt, wo wendet man sich hin und wo könnten Fallstricke lauern? Ein offenes Ohr für Rentenanwärter hat Hildegard Fehrenbach aus Bruchsal. Seit 25 Jahren gibt sie ihre Kenntnisse weiter um anderen zu helfen. Sie ist ehrenamtliche Rentenberaterin und hilft die Bürokratie rund um die Rente zu bewältigen.

Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand stellt nicht nur in der Biographie einen bedeutenden Schritt dar. Für viele Menschen ist er auch ein Anlass für Angst, hier irgendetwas falsch machen zu können, zu übersehen – oder einfach auch nur der Respekt vor dem erwarteten Papierkram, bis alles erledigt ist und die erste Überweisung der Rentenversicherung auf dem eigenen Konto eingeht. Und das dann hoffentlich auch in der richtigen, im Verlauf des Arbeitslebens verdienten Höhe.

Für solche Fälle haben die Rentenversicherungen die Institution der Versichertenberaterinnen und –berater eingerichtet. Sie werden von den Rentenversicherern bestellt und sind dann ehrenamtlich für die Versicherten als Berater in Rentenangelegenheiten tätig. Sie erhalten eine fundierte Ausbildung, die jährlich mit einwöchigen Fortbildungen auf den neuesten Stand gebracht wird.

Rente RentenberatungEine dieser „Versichertenberaterinnen Rentenversicherung Bund“, wie die offizielle Bezeichnung lautet, ist Hildegard Fehrenbach. Sie macht diesen Job zwischenzeitlich seit 25 Jahren und hat in dieser Zeit nicht nur reichlich Erfahrung im Umgang mit den Unsicherheiten der Ratsuchenden, sondern auch mit den gelegentlichen Stolpersteinen im Rentensystem gesammelt, die einem auf dem Weg zur Rente im Weg liegen können.

Die Klienten, die meist auf Empfehlung von Gemeindeverwaltungen oder auch Sozialverbänden den Weg zu Frau Fehrenbach finden, werden von ihr dahingehend beraten, was in Vorbereitung des Rentenantrags zu tun ist; sie unterstützt die Personen bis zum Ausfüllen letztlich des Rentenantrags, den sie dann für die Klienten auf den Weg bringt.

Meist geht es zunächst darum, den sogenannten Versicherungsverlauf zu klären, als herauszufinden, welche Erwerbszeiten bestanden haben – wann also, mit anderen Worten, die Person eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, in der Beiträge für die Rentenversicherung bezahlt und damit sogenannte „Entgeltpunkte“ verdient worden sind. Diese stellen regelmäßig die Hauptgrundlage für den erworbenen Rentenanspruch dar, so dass es von großer Bedeutung ist, diese Zeiten vollständig erfassen und nachweisen zu können.
Hier muss oft Detektivarbeit geleistet werden, etwa in dem Sinn, dass rekonstruiert werden muss, wann man in der Vergangenheit bei welchem Arbeitgeber beschäftigt war, wenn Unterlagen nicht mehr vollständig sind.

Hier kann Frau Fehrenbach aus Ihrer Erfahrung den einen oder anderen Kniff weitergeben, wie man doch noch an die vielleicht verloren geglaubten Informationen kommt, um diese im Rentenantrag anzubringen.

So beginnt die Beratung meist mit der Beschaffung eines sogenannten Versicherungsverlaufs vom Rentenversicherer, um festzustellen, ob dort alle relevanten Beschäftigungszeiten enthalten sind oder möglicherweise noch etwas ergänzt werden muss.

Hier kann es sich jedoch nicht nur um Beschäftigungszeiten handeln; insbesondere bei Frauen, die traditionell noch immer oft nur wenige Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben und denen daher Beschäftigungszeiten fehlen, sind hier auch Erziehungszeiten relevant, die je nach Anzahl der Kinder, die betreut worden sind, auch zu Punkten auf dem Rentenkonto beitragen und damit die zu beanspruchende Rente erhöhen können.

Es geht jedoch nicht nur um die Altersrente. Die Beraterin ist auch mit speziellen Situationen vertraut. Wenn beispielsweise aufgrund einer Krankheit eine Erwerbsminderungs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente zur Debatte steht oder ein Ehe- oder Lebenspartner verstirbt und daher eine Hinterbliebenenrente zu beantragen ist. Hier, so berichtet Frau Fehrenbach, ist die Situation oft besonders schwierig, weil nicht nur der Verlust des Lebenspartners zu verarbeiten ist, sondern dieser sich oftmals auch gerade um solchen Papierkram gekümmert hatte.

Frau Fehrenbach hat in ihrer Beratungspraxis keinerlei Berührungsängste; viele Beratungen, so berichtet sie, finden unter Beteiligung von Betreuungspersonen beispielsweise in Einrichtungen sozialer Verbände und Institutionen statt – und hier kann Fehrenbach auch von menschlich sehr nahegehenden Erlebnissen berichten. Etwa von der russlanddeutschen Frau, die einen Krankenhausaufenthalt zum Anlass genommen hat, jetzt doch mal endlich „ihre Rente zu klären“. Frau Fehrenbach hat sie hierbei und beim Antrag unterstützt, der dann auch zur beantragten Rente geführt hat – welche die Klientin jedoch nur um eine Woche überlebt hat.

Oder da war da der Wohnsitzlose, von dem Frau Fehrenbach sichtlich bewegt berichtet, den sie ebenfalls bei der Beantragung seiner Rente unterstützt hat – und der sich dann mit einer Weihnachtskarte für ihre Hilfe bedankt hat.

Etwas schwieriger gestaltete sich die Unterstützung bei einem Mann, dessen Versicherungsverlauf große Lücken aufwies – und der, darauf angesprochen, angab, dass er noch zu DDR-Zeiten über Jahrzehnte im Gefängnis gewesen war, wegen verschiedener Delikte und weil er „seinen Mund nicht halten konnte.“

So ist ihr nichts Menschliches fremd und Hildegard Fehrenbach hat aus ihrer langen Beratungspraxis für jeden den einen oder anderen Kniff auf Lager um an die verdiente Rente zu gelangen. Anfang September diesen Jahres wurde die ehrenamtliche Helferin dafür auf einer zentralen Veranstaltung der Rentenversicherung Bund in Berlin geehrt. Ehre wem Ehre gebührt.

Text: Olaf Bühler

Kontakt:

Deutsche Rentenversicherung Bund – Hildegard Fehrenbach
Für Terminvereinbarungen einfach anrufen: Tel. 07251 89409

Erstveröffentlichung in RegioMagazin WILLI 11/19

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