RADWEG SCHÖNBORNSTRASSE | Die Situation schreit nach Verbesserung (Archiv 2021)

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6.1.2021 | Der von der Stadt Bruchsal nach monatelangem Umbau neu gestaltete Fahrradweg Friedrichstraße/Schönbornstraße birgt erhebliches Gefährdungspotenzial. Wir hatten in unserem Beitrag „Fahrradstadt Bruchsal … wir üben noch“ bereits darüber berichtet. Bei Dreharbeiten vor Ort erlebten wir nun live eine sehr kritische Situation.

Vorweg: Passiert ist nichts, da der Fahrer/die Fahrerin des Fiat umsichtig reagierte und anhielt. Ob ähnliche Situationen in Zukunft immer so gut ausgehen werden?

Foto: KraichgauTV (zum Vergrößern bitte anklicken!)

(Foto oben) Vater und Sohn nähern sich mit ihren Fahrrädern dem Zebrastreifen. Ab da wird es unübersichtlich. Nachdem der Papa die „Variante direkt überqueren“ wählt, will ihm der nacheilende Sohnemann auf diesem Weg folgen und ist drauf und dran, dem abbiegenden Fiat vor den Kühlergrill zu fahren.

Wo geht’s lang für Radfahrer? Hätten Sie’s gewusst? (zum Vergrößern bitte anklicken!)

Wer blickt hier durch?

Die Symbole auf der Fahrbahn (Bild oben) irritieren mehr als sie helfen, denn sie zeigen einem ankommenden Radler nicht an, in welcher Situation er welchen Weg wählen soll. Hier ist der Sohn nun in die Klemme geraten, weil er Papas Spuren folgen wollte, anstatt die „sicherere“ Variante über die Ausschleifung zu wählen.

 

Was sagt die Bruchsaler Verwaltung?

Auf Nachfrage bei der Bruchsaler Verwaltung erhielten wir die Erklärung, man habe hier zwei Varianten vorgesehen: eine für geübte und eine für ungeübte Radfahrer. Dabei sei die obere Variante, die Ausschleifung mit anschließender Überquerung in der Kurve, für die ungeübten Radler. Während die untere direkte geradeausführende Variante für die geübten Radfahrer vorgesehen ist.

Die Situation schreit nach Verbesserung. Laut Aussage der Verantwortlichen hätte es die Sache vereinfacht und manches Unheil könnte vermieden werden hätte der Gemeinderat der Entfernung der rechtsseitigen Parkplätze zugestimmt. Was sich da für diese Situation geändert hätte? Spätestens jetzt wird es zum Politikum. Wir meinen: Wenn’s nicht sicher geht, dann besser gar nicht.

 

Auch das geht: Die Variante stadtauswärts auf der linken Spur

Übrigens kann Ihnen auch eine Radlerin aus der Friedrichstraße auf dem linken Radweg in Richtung Damianstor entgegen gekommen. Genau das haben wir an derselben Stelle beobachtet. Vermutlich fühlte sie sich auf der Gegenseite sicherer, um so nicht die Querung in der Kurve wählen zu müssen. Dummerweise tauchte sie dann unvermittelt am Zebrastreifen auf um dort über den Radweg zu queren. Und es verbietet ihr auch kein Zeichen, dass sie dort nicht fahren dürfe.

 

Wir berichteten:

VIDEO | “Fahrradstadt Bruchsal!” … wir üben noch!

 

 

 

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