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Das K.o.-Tropfen-Armband namens "Xantus".

Bruchsal | Junge Liste fordert Verteilungsaktion für K.o.-Tropfen-Armbänder

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Meldung | Briefe an Landrat und Landesminister
Dass Kim Eisenmann und Sven Häuser so zügig politische Unterstützung bekommen würden hätten sie nicht erwartet, wie sie selbst am vergangenen Dienstag in Bruchsal erzählten.

Die beiden Erfinder des K.o.-Tropfen-Armbands namens „Xantus“ wurden von der zur Kreistagswahl im Landkreis Karlsruhe antretenden Wählervereinigung Junge Liste (JL) kurzerhand zu einem Runden Tisch in den Bruchsaler Club „Fabrik“ eingeladen. Thema: Schutz vor K.o.-Tropfen.

Im Laufe der Diskussionsrunde führten die beiden nicht nur das von ihnen entwickelte Armband vor, mit dem sich per Schnelltest K.o.-Tropfen in Getränken erkennen lassen. Sie verdeutlichten den Anwesenden auch die Gefährlichkeit der Substanzen, die den Opfern in Clubs oder Bars in diesem Zusammenhang in der Regel heimlich verabreicht werden.

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Sven Häuser und Kim Eisenmann (links) erklären André Jackwerth von der Jungen Liste (rechts) die Funktionsweise des von ihnen erfundenen K.o.-Tropfen-Armbandes namens “Xantus”.

„Wenn der Täter dem Opfer per Injektion K.o.-Tropfen in sein Getränk mischt, lässt sich die verabreichte Menge nicht dosieren“, erklärte Kim Eisenmann im Rahmen der Gesprächsrunde. Eine Überdosis bestimmter Substanzen könne jedoch für das Op-fer tödlich enden.
André Jackwerth, Kreistagskandidat der Jungen Liste aus Waghäusel, fordert im Nachgang zu dem Runden Tisch nun Maßnahmen von Seiten Politik im Kampf gegen K.o.-Tropfen. Er erklärt: „Das Gespräch hat auch gezeigt, dass es in Clubs und Bars bislang keine Möglichkeit gibt um sich vor Ort aktiv und präventiv gegen die gefährlichen Substanzen zu schützen.“
In drei unterschiedlichen Briefen habe er sich deshalb im Nachgang der Veranstaltung an Landrat Schnaudigel sowie an Mitglieder der baden-württembergischen Landesregierung gewandt.
„Als Junge Liste haben wir dem Landrat vorgeschlagen eine Verteilungsaktion des K.o.-Tropfen-Armbandes an Schulen des Landkreises Karlsruhe zu initiieren“, so Jackwerth. Dadurch könnte ein erster Satz an Armbändern zur Prävention unter die junge Bevölkerung gebracht werden.

Die beiden anderen Briefe beinhalten laut Jackwerth unter anderem einen Aufruf zu mehr Öffentlichkeitsarbeit in dieser Sache und wurden an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl sowie seine Kabinettskollegin und Kultusministerin Susanne Eisenmann gerichtet.

„Die Junge Liste wünscht sich, dass die Landesregierung mit mehr öffentlichkeitswirksamen Kampagnen auf die Gefahr von K.o.-Tropfen hinweist und dadurch die Wachsamkeit in der Bevölkerung erhöht“, erklärt der Waghäuseler.

Dass sich die Gesprächsrunde für alle Seiten gelohnt hat, zeigte auch das abschließende Angebot von Josef Pfeifer von der Bruchsaler Diskothek „Fabrik“. Der Betriebsleiter bot den Erfindern des K.o.-Tropfen-Armbands an, ihr Produkt bei normalem Betrieb im Club vorzustellen. „Wir wollen K.o.-Tropfen unmittelbar hier vor Ort den Kampf ansagen“, so Pfeifer.


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