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Bruchsal | Johann-Peter-Hebelschule – 50 Jahre Miteinander

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Icon-Stadtmagazin WILLI Reportage  | Jubiläum der Hebelschule

Aus dem RegioMagazin WILLI 6/18

Kinder, wie die Zeit vergeht! Die Johann-Peter-Hebel-Schule in Bruchsal feiert das 50. Schuljahr seit Aufnahme des Schulbetriebs am 7. September 1967. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Auf dem abwechslungsreichen Festtagsprogramm für den 16. Juni stehen neben dem Versenken einer wasserdichten Zeitkapsel, deren Inhalt Schülergruppen im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema „Wie sieht unsere Hebelschule aus?“ festlegen (und deren Ausgrabung einer der Programmhöhepunkte des 60. Jubiläums werden soll), der Auftritt eines bekannten Sägekünstlers, der mit der Kettensäge einen Baumstamm in ein rustikales Sitzmöbel verwandelt.

Wer erkennt sich?: Klasse 2b des Jahrgangs 68/69 mit Klassenlehrer Herr Eiseler.
In den Bereichen Kunst, Bewegung und Spiel hat das Lehrerkollegium ganz besondere Attraktionen geplant. Im Anschluss an einen Festakt mit geladenen Gästen im Lichthof der Schule wird ein Schulfest für alle Kinder, Eltern und Interessierten gefeiert.

Schüler und Lehrer der Hebelschule schätzen besonders das familiäre Miteinander. Jeder kennt jeden – und das bei 420 Schülern, verteilt auf 18 Klassen, 37 Lehrern und etwa ebenso vielen Außerschulischen, die helfen, das Ganztagsschulangebot umzusetzen. Alleinstellungsmerkmal sind die jahrgangsgemischten Klassen.

420 Schüler, 18 Klassen und 37 Lehrer

Gernot Ries ist seit zwei Jahren Schulleiter der Hebel-Schule, Ulla Gärtner nicht nur seit 26 Jahren Lehrerin an der Schule, sie wurde 1967 selbst mit dem ersten Jahrgang hier eingeschult. Besonders geprägt wurde sie von ihrer Erstklasslehrerin. Der Beruf Lehrer hat für beide mit Berufung zu tun.

Die Johann-Peter-Hebel-Grund- und Hauptschule hat in ihrer Geschichte einige Veränderungen erlebt: 2008 wurde der Hauptschulbetrieb eingestellt, 2014 wurde die Ganztagsschule eingeführt, was große Auswirkungen auf die Struktur des Tages hatte und einen Mensa-Neubau nach sich zog, mit dem wiederum bauliche und personelle Veränderungen einhergingen. Darüber hinaus bietet die Schule noch die Kernzeitbetreuung an. Es ist zudem angedacht, noch Ruheräume, ein Spielzimmer oder einen Kreativraum einzurichten.

Familiäres Miteinander: Rektor Gernot Ries, Lehrerin Ulla Gärtner und die Schüler (vlnr.) Charlotte, Sarah, Matthias und Rasmus

An den Bedürfnissen, die an die Schule herangetragen werden, erkenne man, so Ulla Gärtner, dass sich die Rolle des Lehrers stark verändert hat. Heute seien die Anforderungen an die Lehrerpersönlichkeit vielschichtiger und ungleich höher. Auch die Erwartungen der Eltern gegenüber der Schule hätten sich massiv verändert.
Gernot Ries stellt fest, dass sie in Verbindung mit der Ganztagsschule – mit derzeit 150 Ganztagskindern – für diese Kinder zu einem Teil der Familie geworden sind.

Heute seien oft beide Elternteile berufstätig – und erwarteten von der Schule, dass sie zusätzlich noch die Erziehung ihrer Kinder übernehme. Das habe auch dazu geführt, dass hier in der Grundschule – vor zehn Jahren noch undenkbar – eine Schulsozialarbeiterin tätig ist.

Whiteboards, PC, Beamer, interaktiver Unterricht, Computerraum, Medienerziehung ist Teil eines Bildungsplans im Wandel. Für die Zukunft aller Schulen im Ländle wünscht sich Rektor Ries weniger Bürokratie und stattdessen die Konzentration auf das Wesentliche: die Kernkompetenz des Unterrichtens.

Auch die Schüler sind ganz begeistert von ihrer Grundschule. Neben dem Miteinander lobt Sarah die tollen Lehrer und das spannende Lernangebot, Charlotte schätzt das vielfältige Aktivitätsangebot, Matthias ist begeistert von seinen Mitschülern und dem Computerraum, und Rasmus lobt den Schulleiter und die Möglichkeit, die Hausaufgaben unter Betreuung im Ganztagsangebot zu erledigen.

Text: Yasemin Wüstenhagen

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