Hannah Ostermeier und Tobias Langer Foto: Sonja Ramm

THEATER IN BRUCHSAL | Friedrich Schiller – Kabale und Liebe

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09.07.2021 | „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller ist nicht nur eine mitreißende Liebes-geschichte, sondern auch ein Politthriller mit tödlichem Ausgang. Joerg Bitterich und Petra Jenni inszenieren den Klassiker mit dem Ensemble der Jungen BLB. Das Stück steht sowohl für Schulen als auch für die Abonnenten des Abendspielplans auf dem Programm.

Die Premiere von „Kabale und Liebe“ ist am Samstag, 25. September 2021, um 19.30 Uhr, im Hexagon in Bruchsal zu sehen.
Luise liebt Ferdinand, Ferdinand liebt Luise – und doch steht ihre Liebe unter keinem guten Stern. Sie ist die Tochter des Stadtmusikanten Miller, er der Sohn des Präsidenten von Walter. Ihre Väter sind gegen die unstandesgemäße Beziehung und bereit, sie mit allen Mitteln zu verhindern.

Hannah Ostermeier und Tobias Langer
Foto: Sonja Ramm

Der Präsident will seinen Sohn mit Lady Milford, der Mätresse des Herzogs, verheiraten. Er erhofft sich, so seinen Einfluss am Hof zu erhöhen. Ferdinand lehnt sich gegen seinen Vater auf, er droht sogar damit, die verbrecherische Geschichte von dessen Karriere zu enthüllen, und will mit Luise fliehen. Sie fürchtet die Rache des Präsidenten – und dessen Sekretär Wurm heckt eine perfide Intrige aus. Schon bald sind die jungen Liebenden gefangen in einem Teufelskreis aus Eifersucht und Lügen.
Friedrich Schiller (1759-1805) schrieb Kabale und Liebe mit 25 Jahren auf der Flucht aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen.

Dieser hatte ihn wegen einer unerlaubten Ausreise unter Arrest stellen lassen und ihm ein Schreibverbot auferlegt. Das Stück zählt zu den zentralen Werken des Sturm und Drang und sorgte mit der in ihm propagierten Freiheitsidee und mit seiner Kritik an der absolutistischen Willkürherrschaft für einen Skandal. Heute sind es andere Themen, die den Klassiker nach wie vor sehenswert machen: die Unfähigkeit der Liebenden zu gegenseitigem Vertrauen und klärender Kommunikation, die ewige Revolte der Jugend gegenüber der Elterngeneration – und die Skrupellosigkeit, mit der politische Intrigen durchgezogen werden.

Mit: Lukas Bendig, Kim Vanessa Földing, Frederik Kienle, Thilo Langer, Hannah Ostermeier, Magdalena Suckow, Luis Volkner, Inszenierung: Joerg Bitterich/Petra Jenni, Ausstattung: Georg Burger

Die Vorstellung findet unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg statt.

Premiere: 25. September 2021, 19.30 Uhr, Stadttheater, Hexagon

Weitere Vorstellungen in Bruchsal:

2./14. Oktober 2021, 4. Dezember 2021, 13. Januar 2022, 6./11./13./18, Februar 2022,

4./6. März 2022, 21. April 2022, jeweils 19.30 Uhr, 22.Mai 2022, 17 Uhr

Die Vorstellung am 14. Oktober muss leider krankheitsbedingt ausfallen. Stattdessen zeigt die BLB zu diesem Termin „Kunst“ von Yasmina Reza.

 

Karten erhalten Sie ab Mitte September unter Tel. 07251.72723 und unter http://www.reservix.de

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