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Das Wegkreuz im Eichholz - Ein Ort zum Innehalten - Gilbert Bürk und die Restauratorin Antje Bessau | Foto: Martin Stock

Bruchsal | Ein Ort zum Innehalten – Bürgerstiftung veranlasst Renovierung eines Wegkreuzes im Eichholz

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01.02.21 | Dem Christus fehlt ein Zeh – diese Beobachtung war Anlass für Gilbert Bürk, Vorstand der Bürgerstiftung Bruchsal, eine grundlegende Renovierung des Wegkreuzes im Eichholz oberhalb des Augsteiners in die Wege zu leiten. „Kreuze wie dieses sind wichtige Markierungen an Wegen und besonderen Punkten in der Landschaft“, sagt Bürk. „Sie legen ein stummes, aber doch beredtes Zeugnis ab von den christlichen Wurzeln unserer Kultur. Deswegen sollten sie immer in einem gut erhaltenen Zustand sein.“

Wegkreuze sind heute noch ein Platz zum Innehalten und gerade in der jetzigen Corona-Zeit können sie Hoffnungs- und Segenszeichen sein. Mit seinem Standort in der grünen Natur schlage das Kreuz im Eichholz auch die Brücke zur Schöpfung, die es zu bewahren gelte, sagt Bürk. Aus diesen Gründen will die Stiftung hier wie auch andernorts mit einem namhaften Geldbetrag helfen, Kleindenkmale in einem ansehnlichen Zustand zu erhalten. Ebenso beteiligt sich die Stadt Bruchsal an der Finanzierung der Maßnahme. Die Durchführung erfolgt in Absprache mit Heike Wiedemann von der Stadt Bruchsal sowie mit Dr. Ruth Cypionka vom Landesdenkmalamt.

Kreuz und Sockel sind datiert auf das Jahr 1750 und gefertigt aus Maulbronner Sandstein, die Christusfigur ist aus gelbem Schilfsandstein. In den Jahren 1988/89 wurde es bereits einmal restauriert. Zusammen mit dem Sockel ragt das Kreuz etwa 3,50 Meter in die Höhe. An einer Weggabelung und am Beginn eines Hohlwegs hat es einen prominenten Platz gefunden eingerahmt von Bäumen. Antje Bessau, die als Restauratorin in Bruchsal schon verschiedene Kreuze und andere Kleindenkmale sorgsam und einfühlend wieder hergerichtet hat, geht auch in diesem Fall mit Akribie und Geschicktheit ans Werk. Mangels Unterlagen über Material und Errichtung des Kreuzes, hat sie sich aus ihrem reichen Erfahrungsschatz das passende Material und die entsprechende Arbeitsweise zurechtgelegt.

Hela Trausel, eine Anwohnerin in der Nachbarschaft, die das Kreuz täglich pflegt und immer wieder frische Blumen aufstellt, unterstützte die Restauratorin mit heißem Kaffee und Keksen. Das Wegkreuz wird damit im Frühjahr wieder eine originalgetreu sanierte Landmarke sein. Alle, die zum Naturschutzgebiet „Rother Berg“ laufen oder weiter nach Ubstadt, Kraichtal oder Heidelsheim wandern, können sich dann daran erfreuen.

 

 

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