Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal (Foto Landfunkerarchiv)

Bruchsal/Bretten | RHK Kliniken sind für Grippe- und Corona-Fälle gewappnet

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27.02.2020 | Wie bereiten sich die Kliniken in Bruchsal und Bretten auf eine mögliche Pandemie vor? Alexander Tsongas, Abteilungsleiter Unternehmenskommunikaton und Marketing der RHK-Kliniken, hat uns Vorsorgemaßnahmen und Tipps rund um das Virus verraten.

Neben der alljährlichen Grippewelle, die bei niedergelassenen Ärzten und Kliniken zu einer hohen Belastung führt, sind nun auch erste Coronavirus-Fälle in Deutschland aufgetreten. Gesundheitsämter, Ärzte und Kliniken bereiten sich auf eine weitere Ausbreitung vor – darunter auch die RHK-Kliniken in Bruchsal und in Bretten.

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus gilt dieselbe Vorgehensweise mit entsprechenden Hygiene- und Notfallmaßnahmen. Die erste Anlaufstelle bei einem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollte der Hausarzt sein. Hat der Betroffene die typischen Symptome und war in einem Risikogebiet im Ausland oder hatte Kontakt mit einem bereits infizierten Patienten, erfüllt er die Falldefinition des Robert-Koch-Instituts. Dann kann der Hausarzt einen Abstrich zum Virusnachweis durchführen. Betroffene sollten sich in der Hausarztpraxis grundsätzlich vorher telefonisch anmelden. Außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende stellen dies die Notfallpraxen der Region sicher.

Bis das Testergebnis vorliegt, sollte der Patient zuhause bleiben. Bei begründetem Verdacht auf Coronavirus und auf jeden Fall bei positivem Nachweis besteht eine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt, welches dann die Federführung über Maßnahmen zum Infektionsschutz hat. Ist der Patient aus Sicht des niedergelassenen Arztes so schwerwiegend erkrankt, dass eine stationäre Aufnahme notwendig ist, wird er in einer Klinik aufgenommen. Die Kliniken in Bruchsal und Bretten gehen bei der Ergreifung der Hygiene und Schutzmaßnahmen wie alle anderen Gesundheitseinrichtungen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, einer nationalen Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten, vor.

Richtiges Vorgehen bei Verdachtsfällen ist besonders wichtig

Alexander Tsongas betont, wie wichtig es sei, die richtige Reihenfolge ambulanter Anlaufstellen zu beachten. Würden alle Patienten bereits bei dem Verdacht auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus – egal, ob berechtigt oder nicht – in regionale Kliniken gehen, so würden diese überlaufen werden und könnten ihr Versorgungssystem aufgrund der Menschenmassen nicht aufrecht erhalten. Sollte ein Patient tatsächlich mit dem Virus erkrankt sein, könnten nötige Schutzmaßnahmen nicht schnell genug getroffen und der Patient nicht umgehend isoliert werden, wodurch sich die Ansteckungsgefahr für andere erhöht.

Kliniken unserer Region sind gut vorbereitet

„Die Versorgung für Patienten mit einer Grippe- oder Coronavirus-Infektion, die stationär versorgungspflichtig sind, ist in den RKH Kliniken gewährleistet. Wir haben einen Stufenplan und sind sehr gut vorbereitet“, sagt Professor Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Kliniken.

Für Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr unter 0711 904-39555 erreichbar ist.

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