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BAB5 | Haushohe Flammen vernichten 7 Fahrzeuge und einen Autotransporter


Blaulicht | Fahrzeug-Großbrand auf der A5 bei Untergrombach

Explosionen und meterhohe Flammen schlugen am Montagabend auf der BAB5 bei Bruchsal in den Nachthimmel. Ein Autotransporter, der insgesamt 7 Fahrzeuge geladen hatte, stand unrettbar in Flammen.

Wohl aufgrund eines geplatzten Fahrzeugreifens geriet am Montagabend gegen 17.35 Uhr ein Fahrzeugtransporter auf der A 5 in Fahrtrichtung Süden in Höhe Büchenau in Brand.

Fahrer und Beifahrer bemerkten während der Fahrt eine Rauchentwicklung aus dem hinteren Teil des Autotransporters. Als diese den Seitenstreifen ansteuerten und nachschauten, schlugen bereits die ersten Flammen in die Höhe. Die beiden Fahrer begaben sich umgehend in Sicherheit. Der Transporter war mit sieben Gebrauchtfahrzeugen beladen.

2018-11-19-Brand-Autotransporter-04In der Zwischenzeit gingen dutzende Notrufe bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe ein. „Ein Autotransporter steht in Vollbrand“ – „Es sind Explosionen zu hören“ – „Flammen schlagen meterhoch in den Himmel“.

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintreffen, bestätigte sich das Lagebild. Flammen schlugen bis zu 15 Meter hoch in den Nachthimmel. Die Reifen explodierten mit lauten Schlägen.

Eine besondere Gefahr für die Brandbekämpfer: Auf dem Autotransporter befanden sich nach aktuellem Sachstand mindestens zwei Elektrofahrzeuge, welche in Vollbrand standen.

Die darauf folgenden Löscharbeiten gestalteten sich schwierig: Die Flammen loderten immer wieder auf. Die Batterien der Elektrofahrzeuge ließen sich nicht ablöschen. Unter Einsatz von Schaummittel konnte der Brand schließlich eingedämmt werden.

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Das Löschwasser musste im Pendelverkehr an die Einsatzstelle transportiert werden. Immer wieder fuhren Löschfahrzeuge an die nächste Anschlussstelle nach Weingarten um dort Wasser zu tanken und fuhren anschließend entgegengesetzt der Autobahn wieder zur Einsatzstelle an.

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Die Autobahn musste über 2 Stunden voll gesperrt werden. Die Bergung des ausgebrannten Wracks wird sich über die komplette Nacht hinziehen. Während dieser Zeit wird der Verkehr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Bemerkenswert: Auf der Gegenfahrbahn entstand kein Gafferstau. Obwohl Blaulichter und Flammen weit hin sichtbar waren, kam es auf der Gegenfahrbahn zu keiner Beeinträchtigung.

Beim Bergungseinsatz mussten zwei der drei Richtungsfahrstreifen für den Verkehr gesperrt werden, was teilweise deutliche Rückstauungen von bis zu 10 km Länge zur Folge hatte. Zum entstandenen Sachschaden können noch keine Angaben gemacht werden, da die Fahrzeugdaten der geladenen Gebrauchtfahrzeuge zur Wertermittlung nicht greifbar waren. Die vollständige Streckenfreigabe erfolgte in der Nacht gegen 02.30 Uhr. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard waren mit 70 Einsatzkräften , die Autobahnpolizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

Fotos. F. Geier

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