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Bretten | Neues Frühwarnsystem soll Bürger bei Starkregen frühzeitig alarmieren

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Meldung | Vorstellung des Starkregen-Frühalarmsystems der Stadt Bretten

25.10.2019 | Immer wieder richtet Starkregen in ganz Deutschland große Schäden an. Meist sind die unwetterartigen und kleinräumigen Regenfälle im Voraus kaum abzusehen.

Die Stadt Bretten hat nun als erste Stadt in Baden-Württemberg Maßnahmen gegen solch Starkregenereignisse getroffen und diese am Donnerstag, den 24. Oktober, im Hallensportzentrum vorgestellt, um gegen chaotische Zustände in betroffenen Zonen frühzeitig gewappnet zu sein.

Zeitgewinn durch Einsatz von Regenradar, Regen- und Kanalsensoren

Zusammen mit der Firma Spekter aus Herzogenaurach wurde ein Frühalarmsystem in Betrieb genommen, welches frühzeitig und gebietsbezogen Rettungskräfte und Verwaltung in Echtzeit über mögliche Gefahrenlagen informiert und alarmiert. Dabei hilft der Einsatz von verschiedenen Frühwarninstrumenten, wie z.B. einem Regenradar oder Regen- und Kanalsensoren. Mittels eines Nachrichtensystems via Mail und SMS werden die Meldungen dann an alle im System angemeldeten Nutzer verbreitet, um wertvolle Zeit zu gewinnen und Schäden noch bestmöglich verhindern zu können.

Wassermassen lassen sich nicht verhindern

Bei der offiziellen Vorstellung des Frühalarmsystems vertieften die Verantwortlichen die Funktionsweise und stellten Zusammenhänge klar. So könne das System Starkregen zwar ankündigen, natürlich jedoch nicht verhindern. Lediglich eine Kenntnis über zu erwartende Hochwasser würde eine solche Gefahrensituation nicht verhindern, so waren sich Oberbürgermeister Wolff und Bauamtchef Karl Velte einig.

100.000 € Startinvestition und 10.000 € jährlich

Erst gut koordinierte Maßnahmen nach Alarmierung durch das System könnten helfen, Schäden zu mindern. Deshalb wurde mit der Heidelberger Firma Geomer und Fördermitteln des Umweltministeriums Baden-Württemberg zusätzlich ein Starkregenrisikomanagement entwickelt, um die öffentliche Infrastruktur zu schützen.

Einmalig 100.000€ für die Einrichtung und rund 10.000€ jährlich kostet das Frühwarnsystem die Stadt Bretten. Oberbürgermeister Wolff sieht angesichts der Hochwasser der jüngeren Vergangenheit die Notwendigkeit des für die Bürger kostenlosen Services.

Gemeinsam blickten die Verantwortlichen auf eine hinsichtlich Starkregen hoffentlich ereignislose Zukunft. Trotz der hohen Investition wäre dies der größte Erfolg.

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Registrierung findet ihr unter www.starkregenalarm.de/bretten
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