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Planungsentwurf Fachärztehaus und Rechbergklinik | Foto: Südbau

Bretten | Fachärztezentrum auf dem neuen Gesundheitscampus Rechberg

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Meldung | Der Abriss der alten Rechbergklinik schreitet voran

13.08.2019 | Die Melanchthonstadt Bretten erlebt momentan in Sachen medizinische Versorgung einen großen Umschwung. Die alte Rechbergklinik wurde bereits geschlossen, die neue in Betrieb genommen und nun steht noch der Bau eines neuen Fachärztezentrums an. Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt bei der Südbau Ingenieur- und Planungsgesellschaft aus Bretten. Bei einem Pressegespräch mit anschließendem Rundgang stellte Südbau Geschäftsführer Markus Vierling gemeinsam mit Architekt Sebastian Krumm, Projektleiter Lothar Laier und Regionaldirektorin der RKH-Kliniken des Landkreises Karlsruhe (KLK) Susanne Stalder das Projekt vor.

Von links: Sebastian Krumm, Markus Vierling und Susanne Stalder

Neues Fachärztezentrum wird größer als geplant

Das neue Fachärztezentrum, das nahtlos an die Rechbergklinik anschließen soll, wird nun doch größer, als bei Planungsbeginn angedacht. Das ursprünglich geplante dritte Obergeschoss auf dem Bestandsbau sei aus statischen Gründen nicht möglich, so Markus Vierling. Dafür erhält das Fachärztezentrum einen höheren Aufbau. Stattliche 19,50 Meter soll das Gebäude auf dem Rechberg hinausragen und insgesamt vier Obergeschosse und dem Erdgeschoss als fünfte Ebene umfassen. Des Weiteren sollen 55 Parkplätze für Besucher und Personal bereitgestellt werden, teils unter freiem Himmel, aber auch überdacht und in einem Untergeschoss untergebracht. Die Südbau Ingenieur- und Planungsgesellschaft legt jedoch viel Wert darauf, nicht das gesamte Areal mit Beton zu versiegeln, sondern möchte auch viele Grünflächen mit Bepflanzungen schaffen. Somit soll das neue Fachärztezentrum nicht nur funktional sein, sondern auch optisch ansprechend.

Bereits für 2.000m² Mietfläche Interessenten da

Durch eine modulare Plankonstruktion soll die gesamte Praxisfläche für das Fachärztezentrum flexibel gestaltet werden können. Für die zukünftigen Praxen können zwischen 100m² und 1.000 m² eingeplant werden, je nach Größe und Bedarf des Facharztes. Und diese begrenzten Quadratmeter sind heiß begehrt. Für 2.000m² Mietfläche seien bereits Mietinteressenten vorhanden und es bestünden Anfragen aus vielen verschiedenen Fachrichtungen. Ein Sanitätshaus, Zahnärzte, Radiologen, Rheumatologen, Diabethologen und Intensivpflege, alle möchten Teil des neuen Gesundheitscampus werden. Für die gesamten Baumaßnahmen bis zur Fertigstellung, 2 Jahre nach Baubeginn, sind Kosten von etwa 7 Millionen Euro eingeplant.

Aus alt mach neu – Abriss der alten Klinik

Doch bevor etwas Neues geschaffen werden kann, muss etwas Altes erst einmal weichen. Das alte Hauptgebäude der Rechbergklinik, welche früher schon Generationen von Brettenenern behandelt hat und nun still gelegt wurde, befindet sich bereits Anfang Juli im Abriss. Mit etwa 50.000m³ Raum zum Abbruch ist das ein sehr zeitintensives Projekt. Im November beginnt die Zeit der besonders lärm- und staubintensiven Arbeiten und es sei mit Erschütterungen zu rechnen. Bis zum Ende des Jahres sollen die Hauptabbrucharbeiten abgeschlossen sein.

 

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