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Deutsche Bahn Bahnhof Zug
Foto: Symbolbild

BAHNPROJEKT | Mögliche Trassenverläufe zwischen Mannheim und Karlsruhe vorgestellt

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3.6.22Am Donnerstag Nachmittag stellte die DB Netz AG im nunmehr sechsten Online-Dialogforum erstmals mögliche zusammenhängende Trassenverläufe für eine erweiterte Bahnverbindung zwischen Mannheim und Karlsruhe vor.

„Wir begrüßen die nach wie vor ergebnisoffene Herangehensweise auch mit linksrheinischen Varianten und den konstruktiven Dialog“, kommentierte der Vorsitzende des Regionalverbandes, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. „Mit den nun vorgestellten durchgehenden Linienvarianten erreicht das Projekt einen wichtigen Meilenstein“.

Laut DB vertieften die technischen Planer ihre bisherigen Untersuchungen zu den Segmentvergleichen, die sie beim fünften Dialogforum im Januar vorstellten. Zwischenzeitlich erfolgte eine weitere Prüfung unter raumordnerischen, umwelt- und verkehrsplanerischen Prämissen, aus denen nun die Trassenvarianten hervorgingen. Insgesamt verbleiben 16 durchgehende Hauptlinienvarianten mit mehr als 50 Kombinationsmöglichkeiten, die den Bahnverkehr zwischen Mannheim und Karlsruhe jeweils entlasten könnten. Von den 16 Hauptvarianten verlaufen vier Linien auf der links-rheinischen Seite, sechs Linien sowohl links- als auch rechtsrheinisch (rheinquerend) und sechs Linien rechts-rheinisch. Die Variante durch Graben-Neudorf wird zurückgestellt.
Im Fokus der Diskussion im Online-Forum standen Fragen zu den einzelnen Linienvarianten sowie die anstehenden nächsten Schritte.
Auf der Grundlage des vorgestellten Linienmusters wollen die Planer der Deutschen Bahn nun die möglichen Trassenverläufe weiter konkretisieren und reduzieren. Ein nächstes Ergebnis wird im Herbst erwartet.

Verbandsdirektor Dr. Matthias Proske, der zum ersten Mal nach seinem Amtsantritt im April am Dialogforum teilnahm, begrüßt, dass die Planungen nach dem vorgegebenen Zeitplan verlaufen und es vorangeht. „Je weiter das Projekt voranschreitet, desto konkreter wird die räumliche Betroffenheit“, so Proske. In diesem Zusammenhang unterstreicht er die Bedeutung des regionalen Zusammenhalts. Er hält die gemeinsame Positionierung in der Karlsruher Erklärung als Grundlage für extrem wertvoll.

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