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UPDATE BAHNHOF WAGHÄUSEL | Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

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Im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt am Bahnhof Waghäusel am vergangenen Dienstag konnte das Kriminalkommissariat Bruchsal zwei Tatverdächtige ermitteln und am Mittwoch in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber vorläufig festnehmen.

Sie wurden am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt, der gegen beide Tatverdächtige – ein aus Syrien stammendes Bruderpaar im Alter von 22 und 25 Jahren – die Untersuchungshaft angeordnet hat.

Der 25-Jährige soll das 54-jährige Opfer ohne erkennbaren Grund körperlich angegriffen und in das Gleisbett gezogen sowie in der Folge am Versuch gehindert haben, das Gleisbett wieder zu verlassen. Der 22-Jährige soll währenddessen den Tatort abgesichert und die Tat auf diese Weise gefördert haben.

Auf die Spur der Tatverdächtigen kamen die Ermittler aufgrund von Zeugenangaben in Verbindung mit einer Polizeikontrolle im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Ermittlungsbehörden den Tatverdacht weiter erhärten.

Das 54 Jahre alte Opfer befindet sich inzwischen auf dem Wege der Besserung und ist vernehmungsfähig. Der Mann gab an, ohne erkennbaren Grund unvermittelt angegriffen worden zu sein.

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe

Wir berichteten am 29. Juli, ca. 14 Uhr

Opfer nach versuchtem Tötungsdelikt am Bahnhof Waghäusel identifiziert und außer Lebensgefahr – Ermittlungen dauern an

Nachdem ein zunächst nicht identifizierter Mann am Dienstagabend gegen 18 Uhr von einem noch unbekannten Täter am Bahnhof Waghäusel in das Gleisbett gestoßen und von einem herannahenden Zug erfasst und schwer verletzt worden ist, konnte die Identität des Opfers inzwischen geklärt werden. Es handelt es sich um einen 54 Jahre alten Deutschen aus Karlsruhe.

Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde das Opfer im Zuge einer Auseinandersetzung von einem noch unbekannten jungen Mann in das Gleisbett gestoßen und in der Folge am Versuch gehindert, das Gleisbett wieder zu verlassen. Das Opfer wurde von einem herannahenden Güterzug trotz eingeleiteter Notbremsung erfasst und schwer verletzt. Der 54-jährige Mann, der sich außer Lebensgefahr befindet, erlitt eine Oberschenkelfraktur, diverse weitere Knochenbrüche sowie eine tiefe Fleischwunde.

Der unbekannte Tatverdächtige ist Zeugen zufolge von orientalischer Erscheinung, 25 bis 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß und trägt kurzes Haar. Er war komplett schwarz oder dunkelblau gekleidet, vermutlich mit einem Jogginganzug der Marke Nike. Darüber hinaus trug er einen Mund-Nasen-Schutz. Der Begleiter des Tatverdächtigen ist Zeugenangaben zufolge etwa gleichen Alters, ca. 180 cm groß, mit kurzem Haar und ebenfalls von orientalischer Erscheinung. Er war mit einem dunklen Trainingsanzug und möglicherweise weißen Schuhen bekleidet.

Die beiden Personen liefen kurz nach der Tat vom Bahnhofsgelände in Richtung Waghäusel-Eremitage. Die ersten Fahndungsmaßnahmen mit insgesamt 20 Streifenwagenbesatzungen und zwei Polizeihubschraubern, darunter fünf Streifen und ein Hubschrauber der Bundespolizei, waren am Abend ergebnislos geblieben.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Kriminalkommissariat Bruchsal führen die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts und bitten um Zeugenhinweise zum Tatgeschehen und den beiden beschriebenen Männern. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefon 0721 666-5555 entgegen.

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe

Wir berichteten am 29. Juli, ca. 9 Uhr:

Nach bisherigem Ermittlungsstand von Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde ein noch nicht identifizierter Mann am  Dienstagabend bei einer Auseinandersetzung am Bahnhof Waghäusel von einem Täter ins Gleisbett gestoßen. Er wurde von einem herannahenden Zug erfasst und schwer verletzt. Die Polizei fahndet nach einem männlichen Tatverdächtigen, der vom Bahnhofsgelände zunächst in nördliche Richtung flüchtete.

Laut Aussagen von Zeugen kam es gegen 18 Uhr zu den Streitigkeiten der beiden Männer. Nachdem der Geschädigte vom Täter ins Gleisbett gestoßen wurde, versuchte er noch, auf den Bahnsteig zurück zu gelangen, wurde aber vom heranfahrenden Zug erfasst. Ersthelfer versorgten den Mann. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn schließlich in ein Krankenhaus. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt. Beamte der Kriminaltechnik Karlsruhe betrieben Spurensicherung am Tatort.

Die Polizei leitete mit insgesamt 20 Streifenwagenbesatzungen und zwei Polizeihubschraubern eine groß angelegte Fahndung ein. Der Gesuchte ist zirka
185 cm groß und hatte kurze Haare. Er war komplett schwarz gekleidet, wohl mit einem Jogginganzug der Marke Nike. Er trug eine grüne OP-Maske und hatte laut Zeugen ein orientalisches Aussehen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen und sucht Zeugen, die insbesondere zum Tatverdächtigen und der Fluchtrichtung Aussagen machen können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefon 0721 666-5555 entgegen.

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