Lea Weigel und Robin Frei vom Kaffeehaus Aschinger haben große Pläne

Abenteuer Selbstständigkeit | Lea Weigel und Robin Frei haben große Pläne mit dem neuen Kaffeehaus Aschinger

5.6.23 |  Die vollständige Restaurierung eines historischen Gebäudeensembles in Oberderdingen, genannt „Neue Ortsmitte“, wurde am vergangenen Wochenende mit der Eröffnung des Kaffeehauses Aschinger gefeiert. Das dynamische Pächterpaar und die bemerkenswerte Geschichte der Aschinger-Dynastie aus Berlin stehen im Mittelpunkt des Geschehens.

Oberderdingen war das ganze Wochenende über ein Ort des Feierns, da sich die Tore des lang erwarteten Kaffeehauses Aschinger endlich öffneten. Vom eleganten Innenraum bis zur Aussicht durch die Glasfront auf den prächtigen Amthof gegenüber, das Kaffeehaus Aschinger, das zwei Jahre lang liebevoll gestaltet wurde, hat das Zeug dazu, ein neues Herzstück des Ortes zu werden.

Abenteuer Selbstständigkeit

Die jungen Pächter, Lea Weigel und Robin Frei, haben große Pläne für den Ort, der innen 92 Plätze und im Außenbereich weitere 40 bietet. Frau Weigel, bekannt aus der Bäckerei ihrer Eltern in Oberderdingen, wird den täglichen Betrieb leiten. Robin Frei, der zuvor als Produzent in der Musikbranche weltweit tätig war, plant, den Ort abends mit Cocktails und Musik zum Leben zu erwecken.

Sympathisch, offen und vom Licht durchflutet: der Barbereich im Obergeschoss (klick + zoom)

Die Einwohner von Oberderdingen und Besucher können in dem sorgfältig restaurierten Gebäude, das Teil der aufwändigen Sanierung der „Neuen Mitte“ ist, den Geist der Aschinger-Familie erleben. Der Bürgermeister von Oberderdingen, Thomas Nowitzki, stellte das Pächterpaar vor und betonte, dass das Kaffeehaus Aschinger ein wichtiges Element der städtebaulichen Entwicklung der Stadt darstellt und die Tradition in Innovation verwandelt.

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Eine Aschinger-Speisekarte aus den 30er Jahren (Q:wikipedia)

Die Aschinger-Dynastie in Berlin

Die Aschinger-Dynastie, begründet von den aus Oberderdingen in Württemberg stammenden Brüdern August und Carl Aschinger, revolutionierte die Berliner Gastronomieszene ab 1892 mit der Einführung ihrer „Bierquellen“. Diese einzigartigen Einrichtungen, von denen die erste am 1. September 1892 in der Neuen Roßstraße 4 am Köllnischen Markt beim U-Bahnhof Märkisches Museum eröffnet wurde, boten schnell servierte, qualitativ hochwertige und dennoch preiswerte Mahlzeiten.

Der Erfolg des Aschinger-Konzepts, unterstrichen durch den bemerkenswerten Einheitspreis von zehn Pfennig für die verschiedenen Biersorten, war der Ausgangspunkt für eine bemerkenswerte Expansion. Aschinger avancierte zu Europas größtem Gastronomiebetrieb, und dieses Erbe begann mit der Eröffnung des ersten Kaffeehauses Aschinger, das eine neue Ära in der deutschen Gastronomiegeschichte einläutete.

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