Nachrichten | Hausdurchsuchungen bei Tatverdächtigen der Fanszene des Dynamo Dresdens

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gelesen NachrichtenMittwoch, 06. Dezember 2017

Karlsruhe | Ermittlungen unter anderem wegen Landfriedensbruch und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz

Hausdurchsuchungen bei Tatverdächtigen der Fanszene des Dynamo Dresdens

Bild zu  / Hausdurchsuchungen bei Tatverdächtigen der Fanszene des Dynamo Dresdens
5.12.2017 | Am Dienstagmorgen, den 5. Dezember wurden zeitgleich Durchsuchungsmaßnahmen bei insgesamt 28 Tatverdächtigen in Sachsen, Brandenburg, Baden-Württemberg und der Schweiz durchgeführt. Diese stehen im Verdacht, den Fanmarsch und die Gewalttätigkeiten vom 14. Mai beim Fußballspiel der 2.  Bundesliga zwischen dem Karlsruher SC und der SG Dynamo Dresden organisiert zu haben. Die Verfahren richten sich nicht gegen Personen, die bei dem Marsch lediglich als einfache Fans teilgenommen und sich nicht an den Gewalttätigkeiten beteiligt haben.

Bei besagtem Fußballspiel  kam es zu einem Marsch aus dem Kreis der Dresdner Fanszene mit zirka 1.500 Personen durch das Karlsruher Stadtgebiet zum Wildparkstadion. Dabei waren die Marschteilnehmer einheitlich mit militärähnlicher Tarnkleidung mit dem aufgedruckten Schriftzug "FOOTBALLARMY DYNAMO DRESDEN" bekleidet. Die vorderste Reihe des Aufzugs präsentierte ein großes Transparent mit der Aufschrift "KRIEG DEM DFB". Dazu wurden - schwarzen Rauch ausstoßende - Nebeltöpfe eingesetzt, die zusammen mit rhythmischem Trommeln das militante Erscheinungsbild verstärkten. Die den Marsch begleitenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wurden aus der Menge heraus mit Pyrotechnik beworfen und beschossen. 21 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte erlitten hierbei schmerzhafte Knalltraumata.
Auf ein Signal überrannten die Marschteilnehmer am Wildparkstadion mit massiver Körpergewalt die Einlasskontrollen. Dabei wurde eine Vielzahl von Ordnungskräften verletzt. Zudem konnten unkontrolliert pyrotechnische Gegenstände ins Stadion gebracht werden, die während des gesamten Fußballspiels aus dem einheitlich uniformierten Gästeblock abgefeuert wurden. Dresdner Fans, die ohne einheitliche Tarnkleidung in den Gästeblock kamen, wurden mit Körpergewalt hinausgedrängt.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe leitete in der Folge mehrere Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Sprengstoffgesetz ein. Beim Polizeipräsidium Karlsruhe wurde die Ermittlungsgruppe "Dynamo" gebildet. Anhand der polizeilichen Ermittlungsergebnisse zum Fanmarsch erwirkte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Karlsruhe Durchsuchungsbeschlüsse für 33 Wohnungen und Geschäftsräumlichkeiten. Der überwiegende Anteil der Durchsuchungsobjekte lag dabei in Dresden und Umgebung. Es  waren aber auch Objekte in Brandenburg, Baden-Württemberg und der Schweiz betroffen. Die Maßnahmen richteten sich gegen mehr als 20 Tatverdächtige.

Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem eine hohe zweistellige Zahl an Smartphones, Computer und Speichermedien, sowie Pyrotechnik im Kilobereich sichergestellt. Daneben wurde das Kraftfahrzeug beschlagnahmt, das dem Fanmarsch vorausgefahren war und von dem aus Anweisungen an die zirka 1.500 Personen umfassende Menge erteilt wurden.

Für die Maßnahmen waren drei Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und 370 Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Polizei Sachsen eingesetzt.

Bild: Symbolbild
(ms)



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