no comment – Der WILLI-Kommentar

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Frisch vom Acker

Region +++ Kurz & knapp vom Tag | Regionale Minutenberichte, zusammengefasst in einem Filmbeitrag.

– BRETTEN...
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Der noComment-Kommentar
Hurra, die Umgehung kommt. Oh Gott, die Umgehung kommt. Auf jeden Fall geht’s drunter und/oder drüber.

Man versteht die Welt ja eh nicht mehr, aber dass man sie in Bruchsal und drumrum auch nicht versteht zeigt, dass nichts einfach ist.

Nach gefühlten 50 Jahren, auf jeden Fall länger als die meisten unserer Leser zurückdenken können, sollen nun bis 2025 die Pläne für eine Ortsumfahrung vorliegen. Dann noch ein paar Jährchen bis so Ende der 2020er, aber dann geht‘s gleich los. Und schon jetzt geht’s drunter und drüber.

Da kämpfen alle jahrzehntelang für eine Verkehrsentlastung und dann bekommt man eine, die so keiner will. So jedenfalls lassen sich die Kommentare interpretieren. „Auf keinen Fall Drüber! Das war doch Konsens“. „Auf keinen Fall Drunter! Das Geld ist nicht im Haushalt vorgesehen“. „Auf keinen Fall“, so Forsts Bürgermeister. Der gar nicht versteht, was das Ganze überhaupt soll.

Der berühmte Ost-Ast, der eine zusammenhängende Naturlandschaft zerschneiden würde kommt in die große Verkehrswegeleitplanung des Landes, ganz oben auf die Agenda: Prio 1. Der Verkehrsminister verkündet stolz und grün im Grunde genau das Gegenteil: 51 Milliönchen reichen nun mal nur für obendrüber. Da beißt die Fledermaus
(die den Rotenberg retten könnte) keinen Faden ab. Das heißt doch dann aber die Landschaft wird durchtrennt?! Oder habe ich eine andere Landkarte als die in Stuttgart?

Jetzt wird die Bruchsaler OB in der Rundschau zitiert, „gelte es die Kräfte zu bündeln, und einen Fuß in der Tür zu
halten“. Ja, da wird es jetzt mal Zeit. Dass man daran festhalten wolle, dass es keine oberirdische Zerschneidung des Rotenberges gebe. Ja logisch! Aber wo steht das im Plan?

Die Landesregierung hat schlappe 51 Millionen in der Kasse und den betreffenden Gemeinden träumts von einer Untertunnelung? Fein, da sollten sich dieVerantwortlichen mal an die Landesregierung wenden, dass da etwas missverstanden wurde.

Ein paar der Bürgermeister entlang der Trasse sind sich (im Grunde) einig, soweit man es bis hierher absehen kann. Der Forster Bürgermeister schmollt. Ihm geht der Ost-Ast ab. Die Brettener müssen auch noch an den Tisch. Bis alle, die nun die Füsse in die Türen stellen, sich einig sind, sind sie längst im Ruhestand.
Wetten?

Ich freue mich, dass es in Bruchsal nun einen Jugendgemeinderat geben soll. Der hat zwar weder etwas zu sagen noch zu bestimmen, aber er könnte jetzt schon die Lösung für eine künftige Umgehung auf seine Agenda nehmen. Bis das entschieden wird, sind die Jungs und Mädels dann im Gemeinderat.

Vielleicht sind Straßen bis dahin Geschichte und man fliegt.

U. Konrad
Habe mir mal den Termin für die Einweihung notiert

Übrigens:
Die beteiligten Bürgermeister, Politiker und Akteure sehen Sie im KraichgauTV Stadtstudio

Eingestellt am 26.03.2018



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